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BEZIRK/PYHRN-PRIEL. Winterlandschaften abseits vorgegebener Pisten erkunden – diese Aussicht lässt immer mehr Menschen das Schneeschuhwandern ausprobieren. Auch in der Pyhrn-Priel-Region erfreut sich die Ergänzung zu Skitourengehen und Langlaufen großer Beliebtheit.

Bei ausreichender Schneelage ist das Schneeschuhwandern ein besonderes Natur-Erlebnis. Foto: Rieß
  1 / 2   Bei ausreichender Schneelage ist das Schneeschuhwandern ein besonderes Natur-Erlebnis. Foto: Rieß

Durch die größere Auftrittsfläche bei Schneeschuhen wird das Einsinken in den Tiefschnee verhindert – Begehungen abseits von Pisten und Spuren werden dadurch möglich. Auch braucht man bei den gängigen Schneeschuhmodellen keine besonderen Bindungsschuhe.

Neben der Unabhängigkeit in winterlichem Gelände ist die Winteraktivität auch dank des wachsenden Gesundheitsbewusstseins beliebt. „Schneeschuhwandern bietet sich für Menschen an, die von ihrer Kondition her nicht im sportlichen Bereich angesiedelt sind. Entspannung und Naturgenuss stehen im Mittelpunkt“, ist Gerhard Sulzbacher überzeugt, der mit seiner Agentur „Bewusst Draußen“ geführte Touren im Pyhrn-

Priel-Gebiet anbietet. Martha Rieß, Wander- und Schneeschuhführerin, erklärt: „Es handelt sich um einen „leisen“ Sport, trotzdem trainiert er unsere Ausdauer und kräftigt den Körper.“

Und Richard Angerer vom „Abenteuer Management“ in Spital am Pyhrn ergänzt: „Schneeschuhwandern ist ein ausgezeichnetes Ausdauertraining mit positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem.“

Richtige Vorbereitung

Dass Schneeschuhwandern, wie andere alpine Sportarten auch, sehr anstrengend sein kann, sollte vor jeder Tour bedacht werden. „Vor allem nach Schneefällen kann die Spurarbeit schnell anstrengend werden. Daher sollte man nur gesund in die verschneite Landschaft gehen, Zeitdruck vermeiden und Kraftreserven für den Rückweg einplanen“, rät Rieß.

Geführte Schneeschuhwanderungen werden von vielen Guides und Agenturen angeboten. Ein Vorteil: Die Guides kümmern sich um Infos über Wetterverhältnisse, Lawinengefahr und die Tourenplanung.

Eine gute Ausrüstung und einige Vorsichtsmaßnahmen sind aber bei allen Touren nötig. Martha Rieß: „Schneeschuhe, Schi- oder Teleskopstöcke, feste Schuhe, eventuell Gamaschen, warme Kleidung, die man nach dem „Zwiebelprinzip“ ausziehen kann, Handschuhe, Haube, Rucksack mit Jause und heißen Getränken sowie Notfallausrüstung sollten immer dabei sein.“

 


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