ÖVP will die klare Nummer 1 werden
WIPPENHAM. Hoch motiviert gehen ÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Wolfgang Hattmannsdorfer und die Bezirksvorsitzenden Alfred Frauscher, August Wöginger und Franz Weinberger in die letzten Wochen des Wahlkampfes.

Hattmannsdorfer nannte „die klare Nummer Eins in Oberösterreich“ als Ziel der ÖVP/Liste Kurz. In einer aktuellen Umfrage liege sie zwar deutlich vorne, aber rund 200.000 Menschen seien noch unentschlossen: „Das Match ist noch nicht entschieden.“
Wöginger auf Platz 1 der Landesliste
Nummer Eins der Landesliste und somit auch des Wahlkreises Innviertel ist August Wöginger. Der Schärdinger ÖVP-Bezirksobmann nannte drei Schwerpunkte: die bundesweite Einführung der gedeckelten Mindestsicherung nach oberösterreichischem Muster (“Sonst ist der Unterschied zwischen Erwerbseinkommen und Mindestsicherung zu gering.“), eine Steuerentlastung im Umfang von 12 bis 14 Millionen Euro mit dem Schwerpunkt auf Unternehmen und Familien sowie die Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum, unter anderem durch raschen Breitbandausbau.
Frauscher: Viel Einsparpotenzial
Der Rieder Bezirksparteiobmann Alfred Frauscher erläuterte, dass in der Verwaltung viel Einsparpotenzial versteckt sei, „wenn wir bei den Doppelgleisigkeiten hineinschneiden“. Der Bezirk Ried müsse versuchen, einen Fachhochschul-Studienlehrgang zu bekommen. Frauscher: „Kurz hat Leadership gezeigt. Wir haben eine tolle Chance auf einen richtigen Wechsel.“
Weinberger: Vernünftiges Maß
Franz Weinberger (BPO Braunau) sagte, dass Sebastian Kurz ein gutes Zukunftsprogramm vorlege und „über Wahlperioden hinaus“ denke. Die Sozialausgaben müssten „ein vernünftiges Maß“ haben: „Die Leute müssen noch leben können.“
Chancen
August Wöginger, Nummer eins der Landesliste und somit sicher im neuen Nationalrat, gilt als Kandidat für höhere Ämter – derzeit ist er ÖAAB-Obmann, Klubobmann-Stellvertreter der ÖVP im Parlament und Gemeinderat in Sigharting.
Nach Wöginger ist der Lambrechtener Bürgermeister Nationalrat Manfred Hofinger auf dem chancenreichen Landeslistenplatz drei der „zweitplatzierte“ Innviertler. Bei einem sehr guten ÖVP-Ergebnis oder einem erfolgreichen Vorzugsstimmenwahlkampf könnte es auch der Landeslistenfünfte Gerald Weilbuchner aus dem Bezirk Braunau ins Parlament schaffen.


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