Online-Befragung zum ländlichen Raum: Was kann die EU für meine Region tun?

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Josef Hofmarcher, Bürgermeister a. D. aus Ybbsitz, ruft die Niederösterreicher zur Teilnahme auf. Foto: Josef Hofmarcher (Archiv)
Karin Novak Karin Novak, Tips Redaktion, 22.11.2020 08:19 Uhr

NÖ. Die Fragen, die EU-Landesrat Martin Eichtinger für die Zukunft im ländlichen Raum stellt: Was braucht der ländliche Raum? Wie entwickeln sich die ländlichen Regionen? Bis 30. November 2020 kann man bei der EU-Online-Befragung unter www.noe-regional.at/europa mitmachen und mitgestalten.

Ländliche Regionen haben eine eigene Dynamik in der Entwicklung. Die europäische Kommission startet daher mit einer neuen Initiative eine europaweite Online-Befragung für Menschen in ländlichen Regionen. Eine breit angelegte Meinungsumfrage aus Brüssel widmet sich den Themen des demografischen Wandels, der örtlichen Anbindung in den Gemeinden, dem Einkommensniveau und dem Zugang zu Dienstleistungen.

Einladung an alle Niederösterreicher

EU-Landesrat Martin Eichtinger: „Diese Online-Befragung der EU richtet sich an alle, die ihre Anliegen und Beobachtungen ihrer Region nach Brüssel tragen wollen. Ich lade deshalb alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein, mitzumachen, mitzugestalten und durch ihre Stimme mitzuwirken. Die Entwicklung einer Gemeinde, Niederösterreichs und Europas ist als gemeinsames Projekt zu sehen, mit allem was dazu gehört: das soziale Umfeld, die Arbeitsplätze, der Naturraum, die Identifikation mit der Region. Ziel ist es, an konkreten Maßnahmen für den ländlichen Raum zu arbeiten. Mitmachen kann jeder unter www.noe-regional.at/europa!“

Teilnahmeschluss 30. November 2020

Bis 30. November 2020 sind alle Menschen aus ländlichen und städtischen Gebieten in Europa eingeladen, ihre Stimme in einer öffentlichen Umfrage abzugeben. Die Teilnehmer werden zu ihren Bedürfnissen ihrer Regionen befragt, es werden von den Chancen des ländlichen Raums bis hin zu den Zielen einer gemeinsamen Agrarpolitik erhoben, um daraus eine Zukunftsvision bis 2040 zu erarbeiten.

Appell an Teilnahme von Josef Hofmarcher

Bürgermeister a. D. Josef Hofmarcher aus der Gemeinde Ybbsitz: „Ich habe mitgemacht, weil mir das Überwinden von Grenzen wichtig ist und seit jeher das Interesse den Menschen in den unterschiedlichsten Regionen Europas galt. Ich habe den Fall des Eisernen Vorhanges und den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union miterlebt und ich weiß aus eigener Erfahrung, welche Chancen und Perspektiven dieser Beitritt den Menschen im ländlichen Raum ermöglicht hat. Ich appelliere daher an alle Bürgerinnen und Bürger, sich ebenfalls einzubringen und den Fragebogen auszufüllen. Es geht nicht um die Größe, sondern es geht in Zukunft verstärkt darum, dass Europa mit Herzen gelebt wird.“

Berater NÖ.Regional

Die NÖ.Regional ist Berater, wenn es um Regional- und Kommunalberatung geht und erste Anlaufstelle für Gemeinden und Vereine in Niederösterreich. Als Service-Agentur zu EU-Förderungen für Gemeinden und Städte im Bereich der Regionalentwicklung. Christine Lechner, Geschäftsführung NÖ.Regional: „Regionalentwicklung ist gerade in Niederösterreich ein gelebtes Miteinander seit Jahren. Regionalentwicklung ist auch Vernetzung und Empowerment der regionalen Akteurinnen und Akteure. Alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Bundeslandes haben in dieser Phase die Möglichkeit, aktiv mitzureden und mitzugestalten, durch eine europaweite BürgerInnenbeteiligung. Die Bevölkerung in Entscheidungen einbeziehen – das sorgt für nachhaltigen Erfolg und Akzeptanz von Projekten und Entscheidungen.“  

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