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ZWETTL. Am 9. Juli, um 19 Uhr berichtet Bernadette Schierhuber im Rahmen des Museumsmontages aus der wechselvollen Geschichte der Zwettler Straßennamen. In den Bezeichnungen der Straßen und Plätze drückt sich nämlich auch der Zeitgeist aus.

Hier abgebildet: die Zwettler Landstraße um 1960; Foto: Josef Frank
Hier abgebildet: die Zwettler Landstraße um 1960; Foto: Josef Frank

Maria Theresia übernahm 1740 die Regierungsgeschäfte in der Habsburgermonarchie. Mit der 1754 angeordneten „Seelenbeschreibung“ und „Häuserbeschreibung“ wollte sie unter anderem die „Rekrutenaushebung“ für das Heer erleichtern. Diese Anordnung nahmen auch die Zwettler 1770 zum Anlass, Hausnummern zu vergeben.

Straßennamen gab es damals nur sehr wenige. Diese erste „alte“ Ordnung von Zwettl wurde bereits 1872 gänzlich umgestellt. Die Zwettler Straßen und Plätze erhielten alle erst 1892 Namen. Vor allem die Politik nahm immer wieder Einfluss, und so drückt sich in den Bezeichnungen der Straßen und Plätze auch der Zeitgeist aus.

Bernadette Schierhuber berichtet aus der wechselvollen Geschichte der Zwettler Straßennamen.

Zwettler Museumsmontag – „Zwettler Straßennamen und Hausnummern“

9. Juli, 19 Uhr

Vortrag mit Bernadette Schierhuber

Treffpunkt: Stadtmuseum Zwettl

Eintritt € 1,-


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