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ZWETTL. Im Rahmen der gemeinsamen Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ sorgten ÖAMTC und Polizei für mehr Sichtbarkeit im Zwettler Straßenverkehr. Binnen zwei Stunden brachten sie 22 Lampen bei 16 Fahrzeugen wieder zum Leuchten.

Gemeinsame Sache: Polizei und ÖAMTC sorgen für Durchblick bei Autofahrern. Foto: ÖAMTC
  1 / 2   Gemeinsame Sache: Polizei und ÖAMTC sorgen für Durchblick bei Autofahrern. Foto: ÖAMTC

Mit der dunklen Jahreszeit beginnen die gefährlichsten Monate für Verkehrsteilnehmer. In den Monaten September bis November 2016 ereigneten sich laut Statistik Austria in Österreich 9836 Verkehrsunfälle. Trauriger Spitzenreiter der Bilanz ist Niederösterreich mit 1829 Unfällen, bei denen 2343 Menschen verletzt und 33 Menschen getötet wurden.

„Niederschläge, erster Frost, Nebelbildung und schlechte Sicht fordern von den Autofahrern erhöhte Aufmerksamkeit“, erklärt Ewald Braunstein, ÖAMTC-Stützpunktleiter der Dienststelle Zwettl. Ein immens wichtiges Thema in der dunklen Jahreszeit ist daher eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Um das Bewusstsein der Fahrzeuglenker zu schärfen, setzt der ÖAMTC zum wiederholten Male gemeinsam mit der Polizei an acht ausgewählten Standorten in Niederösterreich die Licht-Aktion „Flugzettel statt Strafzettel“ um. Zwettl bildete am 21. November den Abschluss der Aktion.

Verkehrssicherheitsaktion: 16 Fahrzeuge in Zwettl angehalten

Kfz-Lenker, die mit einer mangelhaften Licht-Anlage unterwegs waren, wurden von der Polizei angehalten. Da die Bewusstseinsbildung für Sichtbarkeit im Straßenverkehr im Vordergrund steht, wurde von Bestrafungen Abstand genommen und die Lenker erhielten einen Flugzettel mit Sicherheitshinweisen. Um für eine sichtbar sichere Weiterfahrt zu sorgen, behoben Clubtechniker den Mangel kostenlos.

„An Ort und Stelle wurde ein Gratis Licht-Check durchgeführt, bei dem defekte Lampen ausgetauscht und falsch eingestellte Scheinwerfer-Einstellungen korrigiert wurden“, so der ÖAMTC-Stützpunktleiter.

Im zweistündigen Aktionszeitraum wurden in Zwettl bei 16 Fahrzeugen, die aufgrund eines Licht-Mangels angehalten wurden, insgesamt 22 Lampen getauscht.


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