Privatschule in Yspertal startet wieder in den Unterricht

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Eva Leutgeb Eva Leutgeb, Tips Redaktion, 28.05.2020 08:39 Uhr

YSPERTAL/STIFT ZWETTL. Anfang Juni 2020 startet für die letzten Gruppen an der HLUW (Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft) Yspertal, Privatschule des Zisterzienserstiftes Zwettl, unter Einhaltung entsprechender Hygieneregeln wegen COVID-19 wieder der Unterricht am Schulstandort in Yspertal.

„Mit Montag, 25. Mai beginnen die Maturanten ihre schriftliche Zentralmatura nach einer mehrwöchentlichen Vorbereitungszeit in Form von einem Ergänzungsunterricht direkt an der Schule. Mit Ende dieser Woche (Ende Mai) verlassen die 3. Jahrgänge bereits die Schule zu ihrem zwölfwöchigen Pflichtpraktikum“, erklärt Schulleiter Gerhard Hackl von der unikaten Privatschule im Bezirk Melk. Auch diese Gruppen der dritten Klassen konnten noch zwei Wochen direkt am Schulstandort ihre Unterrichtseinheiten absolvieren.

Wochen des Lernens auf Distanz

Seit der dritten Märzwoche musste wegen der Coronavirus-Pandemie auch an der HLUW Yspertal der Unterricht per „Distanzlernen“ organisiert und abgewickelt werden. Eine eigens dafür rasch eingerichtete Aufgabenplattform für die Schüler ermöglichte für alle Unterrichtsfächer eine zentrale Aufgabenverteilung in sehr übersichtlicher Form. „Besonders für die jüngeren Jahrgänge ist es wichtig, strukturiert, übersichtlich und einfach zugänglich ihre Aufgaben beziehungsweise Arbeitsaufträge für die einzelnen Unterrichtsgegenstände online zu erhalten und zu Hause erarbeiten zu können“, ist Direktorstellvertreter Peter Trötzmüller überzeugt. Mittels der Software Microsoft Teams konnte man mit den Schülern Online-Unterrichtsstunden und Besprechungen organisieren. Somit war auch der persönliche Kontakt per Audio und Video zumindest zum Teil weiterhin vorhanden.

Freude auf soziale Kontakte mit Abstand

 Die Freude auf persönliche Kontakte direkt an der Schule und im Privatinternat war und ist trotz der großen Zufriedenheit mit dem „HLUW Online-Unterricht“ bei sehr vielen Jugendlichen groß. „Wir haben genaue Regeln für den Aufenthalt in Schule und Internat von der Schulbehörde erhalten. Eine der wichtigsten Regeln ist die “Verdünnung„ der Schüleranzahl an der Schule durch die Aufteilung der Klassen in zwei Gruppen. Es ist immer nur eine Gruppe in der Schule und im Privatinternat anwesend, die andere Gruppe wird weiterhin auf “Distanzlernen„ unterrichtet.

“Bei der Gruppeneinteilung wurden Bewohner der Zweibettzimmer vom Internat nicht der gleichen Gruppe zugeteilt, somit ist pro Zimmer immer nur eine Person anwesend. Die zweite wichtige Regel ist `Abstand halten´, wofür von uns zahlreiche Maßnahmen gesetzt wurden„, so Schul- und Internatsleiter Gerhard Hackl.

Praktische Übungen stehen im Vordergrund

 Für die Gruppenmitglieder, welche an der Schule anwesend sind, wird besonderer Wert auf die Abhaltung der praktischen Laborübungen und handwerklichen umwelttechnischen Unterrichtsstunden gelegt. Durch die moderne und umfangreiche Ausstattung der Schule stellt dies für die letzten Wochen des Schuljahres kein Ressourcenproblem dar. “Auch für das Pflichtpraktikum zwischen dem dritten und vierten Jahrgang konnte man durch langjährige gute Kontakte zu den Wirtschaftsbetrieben Schlimmeres verhindern. Es gibt derzeit nur überschaubare Absagen für die Pflichtpraktika unserer Schülerinnen und Schüler„, erklärt Schulleiter Hackl.

 HLUW Yspertal – Planungen für das nächste Schuljahr laufen

 “110 Neueinsteiger werden für das nächste Schuljahr aufgenommen„, so Hackl. “zwei Ausbildungszweige stehen zur Wahl: „Umwelt und Wirtschaft“ und „Wasser- und Kommunalwirtschaft. Die Anmeldung für den Schulbesuch ist jederzeit möglich und wir freuen uns über Schnupperschülerinnen und -schüler. Der Anteil der Mädchen bei uns liegt bei etwa 45 Prozent“. (Infos unter Tel. 07415 7249 oder http://www.hluwyspertal.ac.at)

Lebendige Privatschule des Stiftes Zwettl in Yspertal

 Besonders wichtig ist die geistige und körperliche Fitness. Mit zahlreichen Sportangeboten, von Fußball für Mädchen und Burschen über Volleyball bis hin zum Bogenschießen, Klettern und Fitnessprogrammen wird den Teenagern eine Menge geboten. Ein Drittel der Unterrichtszeit findet in Form von Praktika oder Projekten statt. Projektwochen und Fachexkursionen mit Auslandskontakten, miteinander arbeiten und Spaß haben und gemeinsam coole Freizeitangebote erleben, das alles sorgt für eine lebendige Berufsausbildung. Natürlich gibt es ein Privatinternat für Mädchen und Burschen. Mit umfangreichen Förderangeboten in der Schule und im Internat kann man seine persönliche Fitness steigern. Die Ausbildung schließt man mit der Reife- und Diplomprüfung ab und erlangt damit auch die Studienberechtigung. Nach facheinschlägiger Berufserfahrung können alle Absolventinnen und Absolventen auch um den Ingenieurtitel ansuchen.

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