Österreichweite Info-Tour: Rheumabus hält auch in Zwettl
ZWETTL. Der Rheumabus macht auf seiner österreichweiten Tour am 14. Oktober, von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr, auch Station in Zwettl (Hauptplatz) und steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

„Zwar gelten Rheumaschmerzen immer noch häufig als Alterserscheinung, tatsächlich sind jedoch viele junge Menschen und sogar Kinder betroffen“, weiß Gertraud Schaffer, Präsidentin der Österreichischen Rheumaliga und erklärt weiter: „Rheumaerkrankte haben viele Fragen: Wo finde ich einen Arzt? Wie wird mein weiteres Leben mit der Diagnose aussehen? Kann ich meine Lehre bzw. mein Studium abschließen? Werde ich meinen Beruf weiter ausüben können? Muss ich Medikamente nehmen und wie lange? Muss ich mit Nebenwirkungen rechnen? Was kann ich selbst tun, um meine Lebensqualität zu verbessern?“
Während in größeren Städten, wie etwa Wien sogar ein Überangebot besteht, herrscht im ländlichen Bereich ein deutlicher Fachärztemangel. Deshalb steuert das Rheumabus-on-Tour-Team nicht die Großstädte an, sondern besucht Orte, um offenen Fragen zu beantworten.
14. Oktober in Zwettl
Betroffene und Interessierte können sich am 14. Oktober in Zwettl von 12.30 bis 14.30 Uhr umfassend und kostenlos von einem Team, bestehend aus Rheumatologen, Physiotherapeuten und ehrenamtlichen Mitarbeitern der österreichweiten Selbsthilfeorganisation Österreichische Rheumaliga über Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises beraten lassen.
Etwa 400 unterschiedliche Krankheiten zählen zu den „Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises“. Dazu gehören Arthrose, rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und Osteoporose.
Früherkennung ist wichtig
Das Risiko, irgendwann im Laufe seines Lebens eine Krankheit des Stütz- und Bewegungsapparats zu bekommen, ist hoch und liegt etwa bei 70 bis 80 Prozent. Je früher rheumatische Erkrankungen erkannt und behandelt werden, desto besser ist der Behandlungserfolg.


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