Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WALDVIERTEL. Reich strukturierte Naturgärten bieten Nahrung und Unterschlupf, Nistkästen unterstützen zusätzlich bei der oft beschwerlichen Herbergssuche. Je nach Vogelart werden unterschiedliche Nistkastentypen und Einfluglochgrößen bevorzugt.

Blaumeise-Raupe-Nistkasten Foto: AdobeStock
Blaumeise-Raupe-Nistkasten Foto: AdobeStock

„Vielfältige, strukturreiche und vor allem pestizidfreie Grünflächen bieten Nahrung, Nist- und Versteckmöglichkeiten und locken Vögel dauerhaft in unsere Gärten. Vögel ziehen ihren Nachwuchs mit tierischer Kost auf. Gegen Apfelwickler und Frostspanner sind Vogelnistkästen im Garten ein wirksamer ökologischer Pflanzenschutz“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin von „Natur im Garten“.  

So wird“s richtig gemacht

Für den Nistkastenbau  wird ungehobeltes oder einseitig gehobeltes, robustes Holz heimischer Baumarten wie zum Beispiel Buche verwendet. Sperrholz oder Spanplatten sind ungeeignet, da sie rasch durchfeuchten. Die Wandstärke sollte zirca zwei Zentimeter betragen und die glatte Seite stets nach außen weisen. Als außenseitiger Schutzanstrich wird Leinöl oder umweltfreundliche Naturfarbe benutzt. Das Dach sollte leicht nach vorne geneigt sein, eine abnehmbare Frontplatte erleichtert die jährliche Reinigung. Das Einflugloch wird glatt und nach oben hin ansteigend  in einer Höhe von etwa 20 Zentimetern über dem Kastenboden ausgeschitten. So ist die Brut gut vor Katze und Co geschützt. Zur Belüftung werden vier Löcher im Durchmesser von fünf Millimetern in die Bodenplatte gebohrt. Die Nistkästen sollten jetzt schon im Winter in mindestens drei Metern Höhe aufgehängt werden. Mit Katzenmanschetten kann man ungebetenen Gästen den Zustieg verwehren.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden