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ZWETTL. Einmal im Jahr trommelt Silvia Atteneder, die Obfrau der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel (URW) ihre gesamte „Volleyball-Familie“ zusammen, nämlich dann, wenn die Teampräsentation ins Haus steht. Zahlreiche Freunde, Partner, Sponsoren und Vertreter aus Politik und Wirtschaft ließen sich auch heuer die Vorstellung des aktuellen Bundesliga-Kaders auf der Schwarz Alm Zwettl nicht entgehen.

Die neuen, offiziellen Mannschaftsfotos der "Nordmänner", aufgenommen von der Agentur kiwiblau
  1 / 11   Die neuen, offiziellen Mannschaftsfotos der "Nordmänner", aufgenommen von der Agentur kiwiblau

Es war ein stimmungsvoller „familiärer“ Abend ganz im Zeichen des Volleyballs, Gastgeber Markus Hann begrüßte schmunzelnd mit den Worten „Welch“ Glanz in meiner Hütte“. Bürgermeister Herbert Prinz (VP) bezeichnete den kommenden Meisterstart als einen ganz Besonderen, schließlich wird am 1. Oktober die neue Stadthalle in Zwettl und gleichzeitig die URW-Heimspielstätte ihrer Bestimmung übergeben. Die Sportstadt Zwettl habe „durch den Volleyball enorm gewonnen“, so Prinz. Dem schloss sich auch Obfrau Atteneder an, der 1. Oktober wäre ihr schönster Tag, denn mit der Stadthalle werde ein Traum nach vielen Jahren wahr. Mit dieser Halle habe man zudem die besten Voraussetzungen, um wieder an die Top-Leistungen der letzten Saison anzuknüpfen, so Atteneder, die es nicht ausließ, sich auch bei dem gesamten Team auf das Herzlichste zu bedanken.

„Wir wollen die Nummer eins in Niederösterreich bleiben“

Viele lobende Worte waren an diesem Abend zu hören, unter anderem von Werner Siegl, Vizepräsident der Sportunion NÖ, der das Bundesliga-Team ermutigte, „das Bodenständige nicht aus den Augen zu verlieren.“

Der Höhepunkt des Abends war zweifellos die Teampräsentation durch Manager Werner Hahn. „Ich will unbedingt wieder die Nummer drei bleiben, alleine deswegen, dass wir in Niederösterreich wieder die Nummer eins werden“, betont Hahn gleich zu Beginn die große Zielsetzung. Insgesamt fand auch bei diesem Kader wieder eine Verjüngungskur statt - er ist im Schnitt um acht Jahre jünger als die Mannschaft zuletzt. Sieben neue Spieler „entdeckten die Einzigartigkeit des Waldviertels“ und werden Daniel Kellum, Mittelblocker David Siwczyk, Außenangreifer Anton Menner, Diagonalspieler David Michel, Libero Niklas Maurer, Mittelblocker Tibor Filo und Petr Calabek, der für diese Saison das Amt des Trainers übernimmt, ersetzen.

Das ist der Bundesliga-Kader

Kapitän Michal Peciakowski teilt sich auch heuer mit seinem Landsmann Maciej Madej die Position des Aufspielers. Der Mittelblock erhielt drei neue Gesichter: Leo Schober aus England, Hafsteinn Valdimarsson aus Island und Tyler Sheerhorn aus Kanada. Neben Rudinei Boff werden Markus Berger und Mateusz Jozwik am Netz punkten. Simon Hasenauer erhielt Verstärkung durch Matiss Gabdullins auf der Diagnoalposition. Layr Nico und Leonhard Tille, die Kleinsten auf dem Court mit 182 Centimetern, verteidigen die Bälle als Libero. Christopher Hahn wird ebenfalls mit im Kader sein, um viel Spielpraxis und Erfahrung für seine weitere Volleyballkarriere zu sammeln. Der ehemalige Mittelblocker Petr Calabek, alias Cabo, trainiert und motiviert nun das neu formierte Team und versucht es zu Höchstleistungen zu pushen.

Bundesliga-Saison startet in Kürze

Die erste Bewährungsprobe gibt es bereits am 8. Oktober in Graz sowie am 15. Oktober in Zwettl, wenn das erste Heimspiel in der neu eröffneten Stadthalle über die Bühne geht. Übrigens wurde hier ein eigener VIP Raum geschaffen (für 60 Personen), Karten dafür gibt es beim Vorstand zu erwerben.

Neue Werbelinie „Nordmänner“

Neben einem Umbruch im Kader wurde an diesem Abend auch die neue Werbelinie des Volleyballvereines von der Agentur kiwiblau präsentiert. Im Waldviertel ist es sehr schwierig, Spitzensport zu etablieren, verbunden mit viel harter Vereinsarbeit und Kämpfertum erreichen die „Nordmänner“, „Spitzenleistungen im kalten Norden“. Diesem roten Faden folgen eine neue, kompatible Webseite, Fanartikel, Maskottchen sowie die vermehrte Inszenierung der Heimspiele. Die kommende Saison darf also mit Spannung erwartet werden!


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