Waldviertler Nordmänner schaffen erstmals Einzug in das Bundesligafinale
AMSTETTEN/ZWETTL. Nach Titelfavorit Aich/Dob schafften nun auch die Nordmänner am 28. März den Einzug ins Finale. In einem packenden Auswärtsspiel gegen Amstetten war es nach 115 Minuten endlich Gewissheit: Erstmals in der Vereinsgeschichte steht Union Raiffeisen Waldviertel (URW) im Bundesligafinale.

Von Beginn an legten die Nordmänner ein durchaus finalwürdiges Tempo vor. Satz eins verlief aus Sicht der Waldviertler relativ klar.
In Satz zwei konnte zur zweiten technischen Auszeit bereits ein Fünfpunktevorsprung herausgespielt werden. Zu diesem Zeitpunkt verschärfte Amstetten den Servicedruck, holte auf und sicherte sich letztendlich diesen Satz mit 27:25.
Von nun an gings für die Nordmänner wieder bergauf. Sie servierten ausgezeichnet und brachten Amstetten vor allem mit spektakulären Blockpunkten zur Verzweiflung. Nach 115 Minuten beendete Leo Schober mit einem Block diese Partie und verhalf den Nordmännern in den Volleyballhimmel.
„Ich bin überglücklich. Beide Teams haben dem Publikum tolles Volleyball geboten. Mit dem Einzug ins Finale haben wir einen Meilenstein unserer Arbeit erreicht. Ab jetzt können wir befreit drauflosspielen. Ich freue mich schon riesig auf die Finalserie“, fasst Manager Werner Hahn nach dem Spiel zusammen.
Spielergebnis
Amstetten : Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel 1 : 3 (14:25, 27:25, 19:25, 22:25)


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