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Leserartikel Eva Leutgeb, 23.10.2019 10:00

ZWETTL/DOBERSBERG. Franz Panhofer verabschiedete sich bei der Herbst Rallye 2019 Dobersberg in den sportlichen Ruhestand. Mit dem Zwettler Beifahrer Peter Kolm und seinem in die Jahre gekommenen Toyota Corolla GT AE86 holte er nicht nur den Klassensieg (6.4), sondern belegte in der Gesamtwertung der Austrian Rallye Historic-Challenge hinter HG Lindner (Ford Escort RS 2000) den zweiten Rang.

Ausgedient: Der Toyota Corolla GT AE86 hat Panhofer und Kolm zahlreiche Siege eingebracht. Foto: Kolm

Die Zeiten die Panhofer/ Kolm hinlegen, beeindruckten auch die Konkurrenz. Nach der dritten Sonderprüfung - 5,1 Sekunden hinter Lukas Schindlegger, der danach einen Respektabstand herausfuhr - nutzte Panhofer dann einen Fahrfehler seines unmittelbaren Gegners – verbremst und in einen Graben gerutscht - um sich hinter Lindner (beide Ford Escort RS 2000) auf dem zweiten Gesamtplatz (ARCH) festzusetzen. Den drittplatzierten Martin Gruber (Lada 2107) hatte man jederzeit im Griff. „Es ist vom ersten Meter an so gelaufen wie wir es geplant hatten. Der Rhythmus im Auto war sofort da und wir konnten auf den ersten beiden Prüfungen, im Nebel mit unserem speziellen Schrieb Tempo machen. An den heiklen Stellen waren wir vorsichtig, haben uns zurückgenommen“, so Panhofer. Zur Halbzeit, nach vier Sonderprüfungen, lagen Panhofer/Kolm 22,1 Sekunden hinter Schindlegger auf Platz drei. Am Nachmittag gelang auf den langen Sonderprüfungen ein perfektes Rennen -  “Wir sind nirgends in Bedrängnis gekommen, nicht einmal wo angeschlagen, es war für uns ein riesiger Spaß“, freut sich Panhofer über seinen gelungenen Abschied von der „historischen“ Rallyeszene. - Der „Pani“ und sein Toyota Corolla GT AE86 sind nun „Geschichte“.


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