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ZWETTL. Unter dem Motto „Vom ICH zum WIR – mit Kooperationen wachsen“ luden Frau in der Wirtschaft gemeinsam mit der Jungen Wirtschaft zu einer informativen Podiumsdiskussion für Unternehmen in die Wirtschaftskammer Zwettl ein. Im Fokus stand das hochaktuelle Thema der Co-Partnerschaft von Unternehmen.

Sitzend v.l.: Franz Blauensteiner (W4 Küchen), Ulrike Brandner-Lauter (Waldviertler Handwerker), Michaela Thomaser (Team Waldviertel) und Barbara Niederschick (Unternehmensberaterin); stehend v.l.: Bezirksstellenobmann Dieter Holzer, Sabine Wolfram, Doris Schreiber (FiW Gmünd), Bezirksstellenleiter Mario Müller-Kaas, Anne Blauensteiner (FiW Zwettl), Andreas Krenn (WK Gmünd), Nationalrat Werner Groiß, Marlene Lauter (JW Waidhofen/Th.), JW-Landesvorsitzender Jochen Flicker, Engelbert Lehenbauer (JW Zwettl), Gaby Gaukel (FiW Krems); Foto: Bst

Die in Niederösterreich vielfach vorhanden kleinstrukturierten Betriebe, oft Ein-Personen-Unternehmen, stoßen im Alltag immer wieder an verschiedene Ressourcen-Grenzen, wie Zeit, Budget oder Fachwissen. Dabei könnten sinnvolle Kooperationen das Arbeitsleben leichter und effizienter gestalten. Allerdings erfordert eine solche Zusammenarbeit viel Information im Vorfeld.

Denn das Eingehen von Kooperationen geht weit über das herkömmliche Netzwerken hinaus. Wer diese Form ins Auge fasst, muss umfassend über sämtliche Vor- und Nachteile, Chancen, Hürden sowie rechtliche Rahmenbedingungen Bescheid wissen.

Einblick in erfolgreiche Kooperationen

Direkte Einblicke in Erfolgs-Stories von erfolgreichen Kooperationen gaben Unternehmer aus dem Waldviertel. Ulrike Brandner-Lauter berichtete über ihre Erfahrungen mit den „Waldviertler Handwerkern“, einer Kooperation von rund 40 Betrieben. Tischlermeister Franz Blauensteiner erzählte über die Motivation, die hinter „W4-Küchen“ steckt. Dabei handelt es sich um eine Kooperation von sieben Tischlereien. Das Motto: Gemeinsam können wir mehr bieten. Michaela Thomaser von „Planbar“, schilderte, wie sie und ihre Kollegin die Kooperation erfolgreich meistern und wie daraus eine weitere Co-Partnerschaft entstand, nämlich das „Team Waldviertel“.

Informationen im Vorfeld einholen

„Wer über eine Kooperation nachdenkt, sollte sich vorher umfassend über sämtliche Vor- und Nachteile informieren, die Grenzen zwischen Netzwerken und Kooperation genau kennen sowie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut machen, um Risiken zu minimieren“, sind sich Anne Blauensteiner, Bezirksvertreterin von Frau in der Wirtschaft Zwettl und Jochen Flicker, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft, einig. Dazu gaben Unternehmensberaterin Barbara Niederschick sowie Mario Müller-Kaas, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Zwettl, Auskunft.


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