Ampel-Abschaltung Zwettler Postkreuzung
ZWETTL. Die Ampel bei der Postkreuzung in der Zwettler Innenstadt wird ab Donnerstag, 6. Juni, abgeschaltet. Die Schneider-Consult Planungsfirma, die Gemeinde Zwettl und der Straßendienst haben gemeinsam ein Konzept entwickelt und starten diesen Feldversuch für zirka zwei Monate.

Grund für die Entwicklung dieses innerstädtischen Verkehrskonzeptes war das Ergebnis der Verkehrszählung vor und nach dem Bau der Zwettler Umfahrung. Die Entlastung des Schwerverkehrs in der Innenstadt liegt um die 60 Prozent. Der PKW-Verkehr hat sich um 30 bis 40 Prozent reduziert. Es wurde lange über die Möglichkeiten diskutiert, ob und wie eine Änderung sinnvoll ist oder ob die Ampel belassen werden soll. Schließlich hat man sich für einen zweimonatigen Feldversuch bis Ende Juli/Anfang August geeinigt. Dazu ist nur ein geringer Aufwand nötig.
Umstellung von 6. auf 7. Juni
Die Ampel wird vorerst abgedeckt und nicht auf gelb blinkend geschaltet. „Wir bekommen sonst täglich unzählige Anrufe, dass die Ampel kaputt ist“, sagt Straßenmeisterei-Leiter Gilbert Schulmeister. Durch die drei Einbahnen, die auch belassen werden, ist dieses Projekt durchführbar. 50 Meter vor der Kreuzung werden Gefahrenzeichen mit „Achtung!“ und dem Zusatz „Geänderte Kreuzungsregelung - Achtung Fußgänger!“ sowie blaue Schutzwegtafeln angebracht. Die Zebrastreifen werden gesondert rot-weiß markiert. Von der Unteren Landstraße und Oberen Landstraße Richtung Kreuzung wird es nur mehr eine Fahrspur, statt zwei, geben. Der Grund dafür ist, die Gefahr für die Fußgänger geringer zu halten. Vor der Raika wird die Insel mit Kunststoff-Bordsteinen abgegrenzt. Die Stadtbushaltestelle vor der Post wird um ein paar Meter vorverlegt und erhält eine Holz-Auftrittsfläche für den Bus. Am kommenden Donnerstag wird die Ampel abgeschaltet und mit den Markierungen begonnen sowie die Gefahren- und Hinweistafeln aufgestellt. Einen Tag später soll die Umstellung abgeschlossen sein. „Wenn es sich positiv entwickelt, wird die Ampel nicht mehr eingeschaltet. Man kann jederzeit wieder zurück“, sagt Straßenmeisterei-Leiter Gilbert Schulmeister.


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