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BEZIRK ZWETTL. Ende September waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl 587 Personen, davon 281 Frauen und 306 Männer, arbeitslos gemeldet. Das sind um 31 weniger (-5,0 Prozent) als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Von diesem Rückgang profitieren sowohl Frauen (-3,4 Prozent) als auch Männer -6,4 Prozent).

Das AMS möchte mit den Betrieben zum Thema Inklusion und Einstellung von Menschen mit Behinderung ins Gespräch kommen. Foto: AMS

Steigende Tendenz weist hingegen die Altersarbeitslosigkeit auf. 270 über 50-Jährige sind derzeit beim AMS Zwettl zur Jobsuche registriert, um 15 Betroffene oder 5,9 Prozent mehr als im September des letzten Jahres. „Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 13,2 Prozent von 99 auf 86 zurückging“, analysiert Zwettls AMS-Leiter Kurt Steinbauer. „Vergleichsweise günstig ist auch die Situation der Jugendlichen am Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren sank um 7,9 Prozent. Darüber hinaus konnten heuer bereits 80 Jugendliche, die beim AMS Zwettl vorgemerkt waren, eine Lehrstelle finden - um 37 oder 86 Prozent mehr als im Vorjahr“, so Steinbauer weiter.

AMS unterstützt Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen

Von 16. September bis 18. Oktober sind die Berater des AMS wieder verstärkt bei den Unternehmen unterwegs, um über aktuelle Angebote und Dienstleistungen zu informieren. Bei der diesjährigen Infokampagne hat das AMS ein besonderes Anliegen mit im Gepäck: Man möchte mit den Betrieben zum Thema Inklusion und Einstellung von Menschen mit Behinderung ins Gespräch kommen. Das AMS Zwettl hat sich für das Jahr 2019 zum Ziel gesetzt bis Jahresende mindestens 33 Jobsuchende, bei denen eine Behinderung den Wiedereinstieg ins Erwerbsleben erschwert, nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Dieses Jahresziel haben wir bereits Ende August erreicht, trotzdem halten wir an diesem Schwerpunkt weiter fest, um noch mehr behinderte Menschen mit besonderen Förderangeboten den Jobeinstieg zu ebnen“, betont Steinbauer.

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