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Österreichische Mesner-Schule: Zwei Messdiener aus dem Bezirk drücken die "Schulbank"

Katharina Vogl, 16.02.2017 12:06

BEZIRK ZWETTL. Herbert Flicker (Pfarre Grafenschlag) und Eva Seper (Pfarre Niedernondorf), zwei Messdiener aus dem Bezirk Zwettl, holten sich nun das Know How für ihre Tätigkeit in der Österreichischen Mesner-Schule.

Herbert Flicker (Pfarre Grafenschlag) und Eva Seper (Pfarre Niedernondorf) mit den Ausbildungsleitern Richard Wöginger (Diözesanleiter der Mesner) und Mesner-Experte Martin Salzmann. Foto: Wolfgang Zarl

Eine breite Palette steht am Lehrplan in der Mesner-Schule, unter anderem der Umgang mit liturgischen Geräten, Textilien und Büchern, die oft von hohem Alter sind; praktische Übungen in der Sakristei; die technischen Anlagen - wie Mikrofon oder CD-Player - in der Kirche; das Thema Einbruch und Diebstahl; die Gestaltung des Kirchenraumes; die Bedeutung der Messfeier, Wortgottesfeier, Andachten und Stundengebet oder Unfallverhütung und Brandschutz. Theoretisches Fachwissen und praktische Anleitungen wurden von erfahrenen, in der Praxis tätigen Ausbildnern vermittelt.

Die Arbeiten der Messdiener sei vielfältig, betont Richard Wöginger, Diözesanleiter der Mesner. Ihn freue, dass die meisten Pfarren genügend Mesner haben, der Trend gehe aber dahin, dass es Mesner-Teams gebe und die Verantwortung nicht auf Einzelpersonen liege. Vielfach würden aus den Ministranten im Bezirk Mesner hervorgehen, denn die Tätigkeit sei sehr faszinierend und abwechslungsreich. Viele Mesner seien fast schon Seelsorger, da sie oft erste Ansprechpersonen seien. „Den Mesner oder die Mesnerin kennt man eben in der Pfarre“, so Wöginger. Daher seien Mesner auch angesehen und Vertrauenspersonen.


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