Windkraft-Malwettbewerb: Kleine Künstlerinnen aus Zwettl räumten ganz groß ab
ST. PÖLTEN. Über 200 Bilder wurden eingesendet, letztlich durften zwei junge Künsterinnen aus Zwettl jubeln: Lea Rentenberger und Lisa Leidenfrost freuen sich über den ersten und zweiten Platz beim Windkraft-Malwettbewerb. Die Preise wurden nun im NÖ Landhaus durch VP-Landesrat (LR) Stephan Pernkopf überreicht.

Der Hauptpreis, ein Urlaub für die ganze Familie im Alpenhotel Gösing, ging an Lea Rentenberger aus der 3a der Neuen Mittelschule Stift Zwettl für ihre orientalisch anmutenden Windräder, die im Stil an Friedensreich Hundertwasser erinnern. „Ich finde Windräder faszinierend und ich freue mich sehr, dass mein Bild ausgesucht wurde“, so Lea.
Über Platz zwei freute sich Lisa Leidenfrost aus Zwettl, die Bronzemedaille konnte Sarah Reitschmied aus St. Pölten mit nach Hause nehmen. Zur Preisverleihung kamen auch 60 Kinder aus der NMS Stift Zwettl, die sich alle am Malwettbewerb beteiligt hatten. „Auch das Waldviertel braucht erneuerbaren Strom“, bemerkt Eric Schilcher, Direktor der NMS Stift Zwettl und ergänzt: „Windräder gehören auch im Waldviertel zum Landschaftsbild als Zeichen und Symbole der sauberen und umweltfreundlichen Stromerzeugung der Zukunft.“
„Warteschlangenabbau der genehmigten Windkraftprojekte“
„Erneuerbare Energien wie die Windenergie sind die Stromversorgung der Gegenwart. Darum freut es mich umso mehr, dass schon die junge Generation mit solcher Kreativität an dieses Thema herangegangen ist“, so Landesrat Pernkopf, der in diesem Rahmen auch den Warteschlangenabbau der genehmigten Windkraftprojekte mit der kleinen Ökostromnovelle forderte.
„Die Verteilung der Windräder in Österreich schlug sich auch in der Anzahl der Einreichungen nieder“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und Kooperationspartner des Wettbewerbs und ergänzt: „Die meisten Bilder erreichten uns aus Niederösterreich, gefolgt vom Burgenland. Und Niederösterreich produziert auch mit 1.400 MW Windkraftleistung und über 650 Windrädern den meisten Windstrom.“ In Niederösterreich tragen die Windräder bereits mehr als ein Viertel zur Stromversorgung bei. Aber wir benötigen in Zukunft mehr Strom, um auch den Verkehr und die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien decken zu können, so Moidl.


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