Ausbau der Bahn statt Waldviertelautobahn - Naturschutzbund NÖ begrüßt Plan des Landes NÖ

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„Wir müssen das naturräumliche Erbe des Waldviertels in seiner Schönheit als nachhaltige Entwicklungschance für zukünftige Generationen erhalten“, sagt Margit Gross, Geschäftsführerin
„Wir müssen das naturräumliche Erbe des Waldviertels in seiner Schönheit als nachhaltige Entwicklungschance für zukünftige Generationen erhalten“, sagt Margit Gross, Geschäftsführerin
Eva Leutgeb, Leserartikel, 23.12.2020 08:47 Uhr

WALDVIERTEL. Der Naturschutzbund NÖ befürwortet die Entscheidung des Landes Niederösterreich, die Waldviertelautobahn nicht zu bauen und stattdessen in die Erweiterung der öffentlichen Verkehrsmittel im Waldviertel und Weinviertel zu investieren.

Gemeinsam mit der Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Leonore Gewessler präsentierte die Landeshauptfrau von Niederösterreich Johanna Mikl-Leitner am 22. Dezember 2020 ein Mobilitätspaket für das nördliche Niederösterreich. Statt eine Waldviertelautobahn zu bauen, investieren das Land NÖ und der Bund bis 2035 rund 1,35 Milliarden Euro in die Erweiterung der Bahninfrastruktur im Wald- und Weinviertel. Der Naturschutzbund NÖ hat sich bereits 2018 in seiner Resolution „Ja zum Waldviertel, nein zu einer Transitautobahn“ vehement gegen den Bau einer Autobahn durch das Waldviertel und das westliche Weinviertel ausgesprochen und die Forcierung einer natur- und ressourcenschonende Entwicklung im Waldviertel gefordert.

Natur und Nachhaltigkeit von großer Bedeutung

Die mancherorts kleinstrukturierte Kulturlandschaft mit ihren Stufen- und Streifenfluren, die Teiche und Moore, naturnahe Fließgewässer und Wälder sind ein großes Kapital für den Naturschutz. Sie bieten auch Ressourcen für eine regionale Wertschöpfung im Sinne der Weiterentwicklung eines naturverträglichen Gesundheits- und Freizeittourismus und einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft. Eine Autobahn durch das Waldviertel hätte das maßgeblich beeinträchtigt. „Wir müssen das naturräumliche Erbe des Waldviertels in seiner Schönheit als nachhaltige Entwicklungschance für zukünftige Generationen erhalten. Eine Autobahn hätte die Chancen dieser Region nachhaltig gestört und wäre in Zeiten des Klimawandels ein katastrophales und ignorantes Zeichen gegenüber all jenen gewesen, die sich um eine lebenswertes Wald- und Weinviertel bemühen. Daher freuen wir uns über die längst überfällige Entscheidung des Landes Niederösterreich“, sagt Margit Gross, Geschäftsführerin des Naturschutzbund NÖ.

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