AMS Zwettl: Frauenarbeitslosigkeit rückläufig
BEZIRK ZWETTL. Im Bezirk Zwettl ist der Höhepunkt der Saisonarbeitslosigkeit überschritten und die Anzahl der Jobsuchenden geht nun sukzessive zurück, vermeldet das Arbeitsmarktservice (AMS) Zwettl im Zuge der monatlichen Bilanz.

Ende Februar waren beim AMS Zwettl insgesamt 1848 Jobsuchende, davon 497 Frauen und 1351 Männer, vorgemerkt. Damit ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 205 Personen (oder minus 10 Prozent) gesunken, im Vergleich zum Vorjahr jedoch um insgesamt 47 Betroffene (oder plus 2,6 Prozent) gestiegen. Dabei liegt die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 7,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, während bei den Frauen ein deutlicher Rückgang von rund 8 Prozent verzeichnet wird.
„Nach dem extrem kalten Jänner geht die Wiedereinstellung der beim AMS vorübergehend ´geparkten´ Saisonarbeitslosen im Baubereich und in bauabhängigen Branchen nur schleppend voran. Im März bzw. spätestens im April sollte dann die saisonale Arbeitslosigkeit im Bezirk abgebaut sein“, zeigt sich AMS-Leiter Kurt Steinbauer optimistisch.
Überblick Februar
Im Februar sind beim AMS Zwettl in Summe 283 Personen in die Arbeitslosigkeit zugegangen und bei 536 Kunden wurde die Vormerkung wiederum beendet. Davon konnten 384 Personen eine Beschäftigung aufnehmen, 38 sind in eine Schulung eingetreten und 114 Personen sind aus sonstigen Gründen (zum Beispiel Krankheit, Meldeversäumnis, Wochenhilfe, Auslandsaufenthalt) aus der Vormerkung ausgeschieden.
Frauenarbeitslosigkeit rückläufig
Einen positiven Trend zeigt die Entwicklung der Frauenarbeitslosigkeit, die um rund acht Prozent gesunken ist. „Die vielfältigen Beratungsangebote und speziellen Frauen-Förderprogramme des AMS zeigen Wirkung“, ist Steinbauer überzeugt. Unterstützung erfahren Frauen das ganze Jahr über, ein breites Spektrum an Qualifizierungsmöglichkeiten steht im Frauenberufszentrum Waldviertel allen arbeitslosen AMS-Kundinnen - unabhängig von ihrem Alter, ihrer bisherigen Erwerbskarriere oder Ausbildung - zur Verfügung. Übrigens: Im Hinblick auf den Internationaler Frauentag am 8. März halten die AMS-Berater in Niederösterreich für alle Kundinnen, die an diesem Tag in die Geschäftsstelle kommen, eine kleine Aufmerksamkeit bereit.
Angespannte Lage bei Generation 50+
Angespannt bleibt hingegen die Lage in der Kategorie der über 50-Jährigen. In der Generation 50+ sind derzeit 590 arbeitslose Kunden gemeldet, um 19 mehr als im Vorjahr. „Fast jeder Dritte beim AMS Zwettl vorgemerkte Jobsuchende ist über 50 Jahre. Unsere Vermittlungs- und Förderstrategie bleibt deshalb weiterhin verstärkt auf die Beschäftigungsaufnahme von Älteren fokussiert. Dazu haben wir eine umfangreiche Palette an Förderinstrumenten im Angebot“, betont der AMS-Chef.


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