EU-Gesundheitskommissar im Gespräch mit Nationalratsabgeordneter Fichtinger
WIEN. Am 24. April fand ein Treffen einiger Abgeordneter mit dem Gesundheitskommissar der Europäischen Union Vytenis Andriukaitis im Parlament in Wien statt. „Es war überaus interessant mit Herrn Andriukaitis zu diskutieren und wir konnten einige wichtige Themen ansprechen“, so VP-Nationalrätin Angela Fichtinger nach dem Gespräch mit dem aus Litauen stammenden sozialdemokratischen Politiker.

Konkret wurden die Raucherthematik, die Kennzeichnung von Lebensmitteln in der EU und in Österreich, die Lebensmittelverschwendung und der Rückgang von Impfungen angesprochen.
„Wünschen uns bessere Lebensmittelherkunftskennzeichnung“
„Gerade bei der Lebensmittelkennzeichnung habe ich versucht den Herrn Kommissar darauf aufmerksam zu machen, dass wir in Österreich eine hervorragend funktionierende Landwirtschaft haben und wir noch mehr in die Richtung Regionalität und somit Qualität gehen müssen. Zusätzlich wünschen wir uns eine noch bessere Lebensmittelherkunftskennzeichnung, die letztendlich den Bauern und Konsumenten nützen würde. Denn nur wer weiß, woher die Produkte kommen, kann sich bewusst für heimische Lebensmittel entscheiden“, so Fichtinger.
Lebensmittelverschwendung und medizinische Versorgung
Auch das Thema der Lebensmittelverschwendung – Mindesthaltbarkeit, Weiterverwendung von abgelaufener Ware und Verwertung von Essensresten - war Teil der Unterhaltung. Fichtinger kündigt hier weitere Gespräche an. Ebenso, was die medizinische Versorgung der ländlichen Bevölkerung betrifft. Die Nationalratsabgeordnete versprach auch hier weiterhin am Ball zu bleiben und die Herausforderungen der Waldviertler Bezirke in Wien und in Brüssel zu deponieren.


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