Nationalrats-Präsident Wolfgang Sobotka zu Besuch in Groß Gerungs
GROSS GERUNGS. Im vollen Saal des Gasthauses Hirsch stellte VP-Bürgermeister Max Igelsböck seinen Bürgern die Kandidaten vor und gab Informationen für die Zukunft. Als Ehrengast war Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka angereist.

„Wenn der Max sagt, du musst kommen, bleibt einem nicht viel übrig“, scherzt Sobotka und äußerte sich, dass die Gerungser stolz auf ihre Region sein können. Der NR-Präsident stand dem Publikum für Fragen zur Verfügung und nahm sich Zeit, diese ausführlich zu beantworten. Zum Bürgermeister-Amt sagt er: „Bürgermeister bist du 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Wenn sich jemand bereit erklärt das Amt zu übernehmen, ist das nicht selbstverständlich.“ Neben Wolfgang Sobotka waren unter anderem auch Nationalrat Lukas Brandweiner und Vizebürgermeister Karl Eichinger sowie die Kandidaten zur Gemeinderatswahl anwesend.
Es war keine leichte Zeit
Max Igelsböck stellt sich noch einmal als Spitzenkandidat für das Bürgermeister-Amt zur Verfügung. In drei Jahren möchte der 66-jährige die Pension antreten und seinem Nachfolger Christian Laister in diesen drei Jahren ordnungsgemäß in das Amt einführen. „Es war keine leichte Zeit“, sagt der Bürgermeister über seinen Amtsantritt in den 90ern und spricht damit die damalige Zentralisierung an. In diesen Jahren hat man sich dann entschieden, auf dem Gesundheitssektor und im Wohnbereich Projekte zu entwickeln, wo sich viel ergeben hat. „ Aber es ist noch Einiges zu erledigen“, erklärt Igelsböck seine nochmalige Entscheidung zu kandidieren.
Zukunftsprojekte
Für die Zukunft wird in Dietmanns ein Betriebsgebiet in Angriff genommen. Das Herz-Kreislauf-Zentrum erhält einen Zubau. Ebenso stehen Sanierungen der Musikschule und der Sporthalle auf dem Plan. Neben dem Hilfswerk und der Caritas soll ein stationäres Seniorenpflegeheim kommen. Vor langer Zeit hat man auch ein eigenes Rettungsauto angeschafft. „Damals hat es einen Finanzlandesrat namens Sobotka gegeben, der einem Notarztfahrzeug in Groß Gerungs zugestimmt hat“, schmunzelt Igelsböck. Dieses Jahr wird eine neue Rettungsstelle errichtet und auch ein neues Fahrzeug wird angeschafft. Wichtige Themen der Gemeinde sind auch klimarelevante Maßnahmen, neue Wohnungen sollen entstehen und an dem Thema „Waldkompetenzzentrum“ wird gearbeitet. Das Bahnhofsgelände soll einen sinnvolleren Nutzen als Veranstaltungsgelände erhalten und der Straßen- und Wegebau ist genauso Thema. „Ihr habt es geschafft, in Groß Gerungs aus einem Nachteil einen Vorteil zu machen“, sagt Sobokta über die Entwicklung der Stadtgemeinde.
Kandidaten aus den Ortsgruppen
Für die Gemeinderatswahl hat Groß Gerungs 50 Kandidaten aus den Ortsgruppen Griesbach, Wurmbrand, Oberkirchen, Ober Rosenauerwald, Klein Wetzles, Hypolz, Heinreichs, Etzen und Groß Gerungs gefunden. Die Reihung erfolgt nach dem D'Hondtschen System, die Spitzenkandidaten sind an vorderster Reihe. 4.475 Personen sind in Groß Gerungs wahlberechtigt.


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