Wie Fenster und Rollläden den Kühlbedarf von Gebäuden reduzieren
Ö. Raumkühlung ist ein echter Energiefresser. Effektiver Hitzeschutz im Sommer beginnt deshalb bereits an der Fensterscheibe.

Während Klimaanlagen für kurzfristige Abkühlung sorgen, steigt damit gleichzeitig der Energieverbrauch erheblich an. Experten gehen davon aus, dass das Kühlen eines Raumes deutlich energieintensiver ist als das Heizen: Für die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad Celsius wird rund dreimal so viel Energie benötigt wie für das Erwärmen um dieselbe Temperatur.
Eine zentrale Rolle bei angenehmen Innentemperaturen im Hochsommer spielen die Fenster. Besonders wichtig ist dabei der sogenannte g-Wert der Verglasung, der angibt, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Innenraum gelangt. Moderne Sonnenschutzverglasungen können diesen Wert auf rund 20 bis 40 Prozent reduzieren und so den Wärmeeintrag deutlich verringern. Zusätzlich zählt der außenliegende Sonnenschutz dabei zu den wirksamsten Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung. Im Gegensatz zu innenliegenden Lösungen wird die Sonneneinstrahlung bereits vor dem Fenster abgefangen. Dadurch kann verhindert werden, dass sich Glasflächen stark aufheizen und Wärme in den Innenraum abstrahlen.










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