Akkus richtig lagern: So halten Stromspeicher länger
Ö. Ob Smartphone, E-Bike oder Akkuschrauber – moderne Lithium-Ionen-Akkus stecken in fast jedem Haushaltsgerät. Doch wer sie über den Winter oder für längere Zeit falsch lagert, riskiert dauerhafte Schäden. Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich die Lebensdauer der teuren Zellen drastisch verlängern.

Der häufigste Fehler ist das Einlagern von komplett leeren oder randvollen Akkus. Ein voller Akku steht unter hoher chemischer Spannung und altert schneller. Ist er ganz leer, droht eine schädliche Tiefentladung, die den Speicher unbrauchbar macht. Ideal ist ein Ladestand zwischen 40 und 60 Prozent.
Kühl und trocken lagern
Die Chemie im Inneren reagiert empfindlich auf extreme Temperaturen. Ein trockener Keller oder eine Abstellkammer sind ideal. Das Handschuhfach im Sommer oder frostige Gartenhütten im Winter sind dagegen absolut tabu.
Sicherheit hat Priorität
Wechselbare Akkus sollte man immer vom Gerät trennen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, sollten die Kontakte nicht mit Metallgegenständen wie Schlüsseln oder Schrauben in Berührung kommen. Am besten lagert man die Energiespeicher in der Originalverpackung oder in einer feuerfesten Brandschutzbox. Wer Akkus länger als ein halbes Jahr ungenutzt lässt, sollte den Ladestand alle paar Monate prüfen und bei Bedarf kurz nachladen.










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