Praktische Tipps, um sicher durch den Herbst zu kommen
Ö. Bevor die Heizsaison wieder so richtig losgeht, ist es ratsam, die Heizungsanlage von einem Profi kontrollieren zu lassen.

„Dabei sollte nicht nur die allgemeine Funktionalität, sondern auch die Dichtheit der Heizungsrohre überprüft werden“, rät Martin Zagler, Gründer und Eigentümer des Schadensanierungs-Experten SOLUTO. Zwei einfache Handgriffe kann jeder selbst durchführen: „Die Heizung zu entlüften und sie von abgelagertem Staub zu befreien, kann die Heizleistung durchaus verbessern.“
Richtiges Lüften beugt Schäden vor
„Durch mehrmaliges Lüften am Tag kann frischer Sauerstoff in den Wohnbereich gelangen, ohne die Räume unnötig stark abzukühlen“, rät Zagler. Zusätzlich wird so die Luftfeuchtigkeit reguliert und Schimmelbefall vorgebeugt.
Kamin und Ofen kontrollieren
Ablagerungen und blockierte Abzüge können eine ernsthafte Gefahr für den Menschen bedeuten. Kann der Rauch nicht ordnungsgemäß abziehen, fängt und sammelt sich das Kohlenmonoxid in den Wohnräumen. Neben der regelmäßigen Kontrolle aller Abzüge, kann auch die Anbringung eines Kohlenmonoxid-Sensors sinnvoll sein.
Auf Schimmel achten
„Um Luftfeuchtigkeit aus der Wohnung zu bekommen, eignet sich vor allem das Stoßlüften. In besonders feuchten Räumen empfehlen wir eigene Luftentfeuchter“, so Zagler. Wenn sich doch Schimmel bildet, empfiehlt sich die Beseitigung durch einen Profi.
Keller und Lichtschächte kontrollieren
Zwei beliebte Feuchtigkeitsquellen sind undichte Kellergeschoße und Lichtschächte. „Kleinste Wasserpartikel können durch poröse Dichtungen in die Innenräume gelangen und dort großen Schaden anrichten“, warnt Zagler. SOLUTO empfiehlt daher die Kontrolle vor den kalten Monaten, ständige Pflege der Abdichtungen und im Anlassfall eine Erneuerung an betroffenen Stellen.
Außenwasserleitungen schützen
Wer Haus oder Wohnung winterfit machen möchte, sollte keinesfalls auf Wasserleitungen und -hähne auf den Freiflächen vergessen. Das Wasser in den Leitungen kann bei längeren Frostperioden gefrieren, sich ausdehnen und gar zum Platzen der Leitungen führen. Leitungen sollten daher abgesperrt und entleert werden.
Regenrinnen und Abflüsse freihalten
Eine weitere Gefahrenquelle für schwere Wasserschäden sind verstopfte Regenrinnen und Abflüsse. Herabfallendes Laub sowie kleine Äste, aber auch Vogelnester, können bei starkem Niederschlag zu einem Rückstau führen. Das Wasser sucht sich dann einen anderen Weg. Dieser führt nicht selten über die Fassade und kann diese beschädigen










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