Für ein Drittel weniger Wohnkosten – wo Kompromisse möglich sind
Ö. Wo würden die Österreicher Abstriche machen, um ihre Wohnkosten deutlich zu senken? Die Innofact-Umfrage von ImmoScout24.at erhebt, welche Nachteile sie für eine Ersparnis von einem Drittel in Kauf nehmen würden.

Für ein Drittel weniger Wohnkosten würden 27 Prozent in ein weniger schönes Gebäude ziehen. Jeweils 24 Prozent könnten sich mit weniger Wohnfläche oder einem fehlenden eigenen Parkplatz arrangieren. Ein Fünftel würde Abstriche bei der Infrastruktur in der Umgebung machen, 16 Prozent auf Zimmer verzichten.
Auch der Weg zur Arbeit ist verhandelbar
Knapp jede fünfte Person würde länger pendeln, wenn sie dadurch ihre Wohnkosten senken könnte. „Wer auch im Umland von größeren Städten sucht, kann bei der Miete deutlich sparen. Orte mit guter Bahnanbindung zeigen, dass ein längerer Arbeitsweg für viele eine attraktive Möglichkeit ist, die Wohnkosten zu senken“, sagt Markus Dejmek, Geschäftsführer von ImmoScout24 Österreich.
Bei Lärm und Wohngegend hört die Kompromissbereitschaft auf
Eine schlechtere öffentliche Anbindung würden 14 Prozent akzeptieren, wenn es dafür billiger wird. Mit weniger Grünflächen in der Umgebung können sich noch 13 Prozent arrangieren. Noch seltener kämen eine schlechtere Ausstattung mit sieben Prozent oder eine lautere Wohngegend mit fünf Prozent infrage. Mit einer insgesamt schlechteren Wohngegend würden sich nur vier Prozent zufriedengeben. Ein Viertel aller Befragten würde gar keinen der genannten Nachteile hinnehmen.










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