Der Countdown läuft! Mass Effect: Andromeda in den Startlöchern

Meister Lampe, Leserartikel, 07.03.2017 17:26 Uhr

Mit Ende März, genauer am 23.03.2017 in Europa, erwartet uns eine weitere Episode der beliebten Spielreihe aus dem Mass Effect Universum. Die Teile 1 bis 3 überzeugten unter anderem durch tolles Setting und eine wirklich kinoreife Story. Das aktuelle Bildmaterial vor dem Release verspricht, dass man sich weiterhin am erfolgreichen Konzept der ersten Trilogie orientieren wird, Andromeda jedoch mit vielen zusätzlichen Features und neuen Möglichkeiten aufwarten kann.

Auf den ersten Blick wird sich das Konzept in der Spielmechanik nicht viel verändern. Wir stürzen uns in der „thirdperson Perspektive“ ins Gefecht, bedienen uns verschiedener Waffen, Fähigkeiten und werden von unterschiedlichen Gefährten begleitet. In wie weit sich das Gameplay weiter in Richtung „Action“ bewegt bleibt abzuwarten ich hoffe jedoch, dass man sich wieder der tiefgründen Story und dem Gameplay des ersten Teils nähert. Eventuell gibt es auch wieder die Wahl zwischen „Action“ und „Story“ Gameplay.

Die Story dreht sich diesmal um die Suche nach einer neuen Heimat für die Menschheit, mitsamt neuem Charakter, neuem Schiff – der Tempest – in einer neuen Galaxie, genannt Andromeda. Die Screenshots und Videos geben einen ersten Einblick in die wieder atemberaubenden Kulissen, Settings und mehr oder weniger bekannten Rassen und Völkern. Als Mitglied der Andromeda-Initiative steht das Wort „explore“ wohl ganz oben auf der todo Liste!

In diesem Artikel gehe ich auf einige Neuerungen und Erweiterungen ein. Die Story selbst lasse ich etwas links liegen. Wie schon bei den ersten drei Teilen habe ich dazu im Vorfeld nicht recherchiert um das Gespielte auch als eine Art „Ersterfahrung“ zu erleben.

Eine dieser Erweiterungen sind das deutlich intensivere Erkunden von Planeten, das Erwirtschaften von Ressourcen und das Herstellen von Gegenständen. Im Spiel zusammengefasst unter „Forschung und Entwicklung“. Mal sehen in wie weit uns dieses „entwickeln“ an X-COM erinnern wird, das Prinzip finde ich jedoch klasse!

 

Erkundung von Planeten und Systemen:

Die Handlung verschlägt uns in den Heleus-Cluster mit vielen Sternensystemen und dementsprechend hunderten von Planeten. Bioware verspricht an dieser Stelle „Jede Welt, die du besuchst, hat ihre Geschichte, ihre Charaktere und – natürlich – ihre Herausforderungen“ und genau das und mehr erwarte ich mir auch von einem würdigen Nachfolger. 

Jeder erkundbare Planet den wir besuchen, kann für diverse Vorteile im Spiel „ausgebaut“ werden. Auf dem Planeten gibt es wie gewohnt die Möglichkeit sich via Geländefahrzeug, genannt Nomad, fortzubewegen. Unser erstes Ziel ist es den Planeten auf eine Lebensfähigkeit von 40% zu erhöhen. Das gelingt durch die Neutralisierung von Bedrohungen, etwas Diplomatie, etwas Umweltbewusstsein und mit dem Lösen bestimmter Aufgaben, die mit der Vergangenheit oder den aktuellen „Problemen“ auf dem Planeten zu tun haben. 

Was genau haben wir von dieser Erweiterung? Augenscheinlich können wir nach erfolgreicher Erhöhung der Lebensfähigkeit einen Außenposten erreichten und wir erhalten diverse Upgrades für die Nexus – der Raumstation der Andromeda Initiative. Die Erweiterungen der Nexus ermöglichen uns verschiedene Spezialkräfte (z.B. Wissenschaft, Militär, Handel) zu erweitern und unser Vorgehen zu erleichtern/beschleunigen.  

 

Herstellung Rüstung, Waffen und Verbesserungen:

In Mass Effect: Andromeda wird es ein umfangreiches Arsenal an produzierbaren Waffen und Rüstungen geben. Um diese herzustellen sollte man den Fokus auf Forschung und Entwicklung legen. Zusammengefasst in Wissenschaft im oberen Absatz. Laut Bioware werden wir aber auch aktiv mit der Materialbeschaffung und mit der Entdeckung der jeweiligen Technologie beschäftigt sein. 

Forschung, Entwicklung und Erkundung stellen also zentrale Bausteine in Mass Effect: Andromeda dar. Welchen Spieleinfluss das Herstellen eigener Gegenstände und Verbesserungen hat oder ob man gar darauf angewiesen ist, bleibt abzuwarten. Wenn man die größtmögliche Zielgruppe erreichen will (immerhin ist EA der Publisher) wird es wahrscheinlich auch rationalere Wege geben um die Story zu beenden. Eine Möglichkeit wäre dass sich gewisse Schwierigkeitsgrade lediglich mit Forschung und Entwicklung eigener Verbesserungen bewältigen lassen etc. 

 

Die zweite maßgebliche Änderung ist die überarbeitete Charakterentwicklung

Wie aus den Vorgängern und anderen Games bekannt, können wir für unseren Charakter eine Grundspezialisierung auswählen. Diese Spezialisierung ist wie eine Art Klassenwahl in MMOs und stattet unseren Charakter mit einigen Grundwerten und einer Spezialisierung aus. Hier gilt es dann wieder Skillpunkte in diverse Fähigkeiten zu verteilen. Hat man in den passenden Skills genügend Punkte investiert, schaltet man neue Profile frei. Profile bieten spezielle Boni auf Werte wie Biotic, Schaden, Erholungsrate etc.

Eine Art Allrounderprofil für unentschlossene wird wohl das Pathfinder Profil darstellen. Von allem etwas aber nichts 100%ig spezialisiert. Neu wird jedenfalls sein, dass wir eine Art Favoriten-System erstellen können in denen wir verschiedene Profile anlegen. Diese können dann je nach Kampf- bzw. Spielsituation gewechselt werden.

Kombiniert man diese Wahlmöglichkeiten nun mit dem jeweiligen Trupp so ist man deutlich flexibler in der Auswahl der Gefährten und der Auswahl seiner bevorzugten Spielweise. Durch die Neuerung mit dem Profilsystem kann man selbst auch während des Kampfes in die jeweilige benötigte „Klasse“ schlüpfen, sofern diese natürlich dementsprechend geskillt ist.

 

Erwartungshaltung:

Ich erwarte mir aufgrund der vielversprechenden offiziellen Berichte und Einblicke, aber in jedem Fall wegen der einzigartigen Vorgänger, eine tiefe Spielmechanik für das Erkunden von Planeten und Systemen, dass erforschen eigener Rüstungen, Waffen und Modifikationen einfluss auf die Spielmechanik haben und eine größtmögliche Vielfalt an Anpassungsmöglichkeiten, zumindest was die eigene Produktion anbelangt. Ich bin mir sicher, dass Bioware hier ordentliche Arbeit geleistet hat und die erste Trilogie gelungen wenn nicht sogar wieder einmal ausgezeichnet fortsetzen wird.

Wer sich selbst noch ein genaueres Bild machen will, findet hier viel zusätzliche Infos, Videos und eine Vorschau auf ein paar der Hauptcharaktere: https://www.masseffect.com/de-de

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