3 kleine Tipps für Laufanfänger

Lisa Pekau, Leserartikel, 22.11.2016 10:03 Uhr

Die Kleidung kneift, man fühlt sich unwohl, weil es gar zu gut geschmeckt hat oder der innere Schweinehund gute Argumente hatte, doch auf der Couch sitzen zu bleiben. Aber irgendwann will man sich hochraffen und beschließt, das Laufen anzufangen. Das ist schon eine sehr gute Entscheidung. Doch man sollte jetzt nicht euphorisch ob des Tatendranges die Joggingschuhe anziehen und einfach darauf los laufen. Das kann unter Umständen böse ausgehen.



Erste Schritte

Der erste Schritt sollte zum Arzt führen. Ein Checkup ist notwendig, damit man den Körper nicht gleich überlastet. Ist diese Hürde genommen, sollte man überlegen, was man mit dem Laufen erreichen will. Abnehmen? Muskelaufbau? Verbesserung der Kondition? Egal, welche Motivation dahintersteckt, sich für das Laufen zu entscheiden ist eine gute Wahl. Denn laufen kann jeder, egal wann, egal wo. Eine gute Idee ist auch, sich einer Laufgruppe anzuschließen. Hier fragt man am besten in einem Verein. Will man das Geld nicht in einen Beitrag investieren, dann kann man sich auch losen Gruppen anschließen. Hinweise dazu gibt es im Internet genug und eine Suche bei Facebook bringt gleich ein Dutzend verschiedener Laufgruppen zum Vorschein. Besonders Laufblogs sind für Tipps zu Training, Ausrüstung und Ernährung zu empfehlen und dort kann man sich auch nach Laufgruppen und Laufvereinen in der Wohngegend informieren.

Es gibt auch Leute, die gerne alleine laufen oder mit der besten Freundin, dem besten Freund. Oder wie wäre es mit dem Lebenspartner?

Das Outfit

Wer modisch up to date sein will, der findet überall, inzwischen auch zu kleinem Preis, gute funktionelle Kleidung, die leicht und atmungsaktiv ist. Besonders viel Wert sollte man jedoch auf die Schuhe legen. Es muss nicht der teure Markenschuh sein, wichtig ist, dass man sich beraten und die Füße vermessen lässt, damit der Schuh auch optimal sitzt. Denn nichts ist schlimmer als Blessuren am Fuß, die nur durch einen falschen Laufschuh entstehen.

 

Hat man alles gefunden und fühlt sich im Outfit wohl, dann kann man beginnen. Die ersten Schritte sind aber eher theoretischer Natur. Denn es ist ratsam, sich einen Trainingsplan aufzustellen. Was will man schaffen in welchem Zeitraum. Ganz wichtig: Langsam angehen, leichtes Intervalltraining am Anfang - laufen, gehen - walken - Pause und immer so weiter. Sollten die Gelenke oder die Knie schmerzen, ein bisschen weniger Gas geben, lieber eine ganze Walkingrunde einlegen. Niemand wird gehetzt, und wenn man auf seinen Körper hört, dann kann nichts schiefgehen.

 

Der größte Fehler ist, wenn man sich zu viel zumutet. Dann wirft man schnell das Handtuch und sitzt wieder auf der Couch. Zwischendurch auch mal zum Schwimmen gehen, das entlastet die Muskulatur und entspannt den ganzen Körper. Wer sein Pensum gefunden hat, der kann es langsam steigern. Die Betonung liegt auf langsam, denn mit Gewalt nach vier Monaten einen schnellen Halbmarathon laufen zu wollen, ist eine Illusion, besonders, wenn man lange gar nichts getan hat oder purer Laufanfänger ist. Meist führt Übereifer dazu, daß man verletzt auf dem Sofa sitzt und gar nicht am Wettkampf teilnehmen kann.

Gymnastik nach dem Lauftraining

Wer seine Trainingsrunden gelaufen ist, muss unbedingt seine Muskulatur, die Sehnen und den Bandapparat dehnen. Das geht überall und Übungen gibt es sehr viel dazu. Anschließend ein warmes Bad oder die heiße Dusche wirken Wunder gegen Muskelkater. Wer mit dem Laufen abnehmen will, kann sich für jedes verlorene Pfund einen kleinen Betrag in ein Sparschweinchen stecken. Das motiviert zusätzlich.

Beim Laufen kann man auch ausgezeichnet seinen Gedanken nachhängen, was zur Entschleunigung beiträgt und ein Wohlgefühl aufkommen lässt.

Fazit

Hoch von der Couch und einfach mal anfangen, es lohnt sich, denn Laufen befreit - nicht nur von überflüssigen Pfunden.

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