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Zwei tropische Inseln, verbunden durch eine Brücke, außergewöhnliche Restaurants und eine Unterwasserwelt, die jeden Tag Neues bereithält. Das Niyama Private Islands Maldives aus dem Portfolio von Anantara Hotels & Resorts verbindet entspannten Luxus mit erstaunlich viel Abwechslung. Und es zeigt, dass ein Malediven-Urlaub weit mehr sein kann als türkisblaues Wasser und weiße Sandstrände.

  1 / 31   Niyama Private Islands Maldives, ein Resort von Anantara Hotels & Resorts – Dhaalu-Atoll, Malediven www.niyama.com

Willkommen im Niyama Private Islands Maldives im Dhaalu-Atoll. Das Resort besteht aus zwei natürlichen Inseln, die durch eine Holzbrücke verbunden sind und passenderweise Chill und Play heißen. Die Idee dahinter ist einfach: Chill steht für Rückzug, Entspannung und Privatsphäre, Play für Bewegung, Sport und Erlebnisse. Wie gut sich diese beiden Welten ergänzen, entdecken wir in den kommenden Tagen.

Zwei Inseln mit ganz eigenem Charakter

Niyama wurde 2012 eröffnet und gehört heute zur Anantara-Familie der thailändischen Minor Hotels Gruppe, die auf den Malediven mehrere Luxusresorts betreibt. Zuletzt wurden Villen, Restaurants und zahlreiche Einrichtungen umfassend modernisiert. Helle Farben, natürliche Materialien und großzügige, offene Räume prägen die neue Gestaltung, ohne dass der ursprüngliche Charakter der Inseln verloren gegangen ist.

Am meisten beeindruckt uns die Natur. Anders als manche neu aufgeschüttete Resortinsel bieten die beiden Inseln gewachsene tropische Vegetation, geschwungene Küstenlinien und vielfältige Riffstrukturen. Hohe Palmen, dichter Dschungel und mächtige Banyan-Bäume bestimmen das Bild. Erst von oben erkennt man, wie grün diese Inseln tatsächlich sind.

Dieses Naturgefühl begleitet uns auch auf unseren täglichen Runden. Mit dem Fahrrad geht es über schmale Wege und die Verbindungsbrücke, zu Fuß entdecken wir versteckte Buchten, kleine Strandabschnitte und überraschend ruhige Plätze. Auch Gäste der Over Water Villas finden auf beiden Inseln schöne Strandbereiche mit Liegen und Sonnenschirmen.

Am liebsten sind wir am frühen Morgen unterwegs. Ein Lauf durch die tropische Vegetation ist bei diesen Temperaturen schweißtreibend, aber ein Erlebnis. Die Luft ist heiß und feucht, die Vogelstimmen werden lauter, zwischen den Palmen tauchen die ersten Sonnenstrahlen auf. Es fühlt sich an, als würde der Dschungel langsam erwachen. Für uns eine der schönsten Arten, in den Tag zu starten.

Wohnen über dem Indischen Ozean

Unser Zuhause ist eine großzügige Over Water Pool Villa auf Chill. Die neu gestalteten Wasservillen verbinden moderne Architektur mit angenehm zurückhaltendem Design. Uns gefällt vor allem die Privatsphäre: Die Terrasse ist weitgehend blickgeschützt, der private Pool liegt direkt über dem Meer, und eine Treppe führt hinunter in die Lagune.

Große Glasflächen öffnen den Blick aufs Wasser. Innen dominieren helle, natürliche Farben, draußen lädt eine großzügige Sonnenterrasse mit Daybed und Liegen zum Verweilen ein. Innen und Außen gehen fließend ineinander über. Trotz der Größe des Resorts hat man hier schnell das Gefühl, seinen ganz persönlichen Rückzugsort gefunden zu haben.

Einmal gönnen wir uns ein Floating Breakfast im eigenen Pool: frische Früchte, Gebäck und herzhafte Köstlichkeiten, dazu Meerblick. Sicher kein Frühstück für jeden Tag, aber eine dieser kleinen Inszenierungen, die auf den Malediven einfach funktionieren.

Wer noch großzügiger wohnen möchte, findet verschiedene Beach und Over Water Pavilions mit mehreren Schlafzimmern. Die exklusivste Option ist The Crescent: ein Ensemble aus Überwasservillen mit sechs Schlafzimmern, fünf Pools, eigenem Butler-Team und Privatkoch, ideal für große Familien oder Freundesgruppen.

Kulinarisch von den Baumwipfeln bis unter die Meeresoberfläche

Eine der größten Stärken des Niyama ist für uns die Gastronomie. Wir haben während unseres Aufenthalts sämtliche Restaurants kennengelernt und waren nicht nur von den außergewöhnlichen Locations begeistert, sondern vor allem von der konstant hohen Qualität der Küche.

Die Bandbreite reicht von mediterranen Gerichten am Strand über internationale Küche und afrikanisch-südamerikanisch inspirierte Spezialitäten bis zu asiatischem Fine Dining. Jedes Restaurant hat dabei seine eigene Atmosphäre.

Unsere Morgen beginnen meist im Epicure auf Chill. Das Frühstücksbuffet bietet eine bemerkenswerte internationale Auswahl, von frisch zubereiteten Eierspeisen und Gebäck über tropische Früchte bis zu asiatischen Spezialitäten. Lieben lernen wir das traditionelle maledivische Frühstück: Mas Huni, eine würzige Mischung aus Thunfisch, frischer Kokosnuss, Zwiebeln und Chili, serviert mit dem dünnen Fladenbrot Roshi. Dazu Garudhiya, eine klare Fischsuppe, die bald zu unserem morgendlichen Ritual wird. Und natürlich ein richtig guter italienischer Barista-Kaffee, eine der kleinen Freuden des Tages.

Auf Play serviert das BLU mediterran inspirierte Küche in entspannter Atmosphäre am Pool. Im Dune gibt es unkomplizierte Gerichte und Drinks mit Meerblick. Ursprünglicher geht es im Tribal zu, wo afrikanische und lateinamerikanische Einflüsse, offene Feuerstellen und kräftige Aromen den Abend bestimmen. Das elegante Edge liegt draußen über dem Ozean und ist nur per Boot erreichbar.

Zwei Restaurants verdienen jedoch eine eigene Erwähnung, denn ihre Konzepte sind selbst für die Malediven außergewöhnlich.

Nest – Dinner zwischen fünfzig Jahre alten Banyan-Bäumen

Wer das Nest besucht, entdeckt zugleich einen der schönsten Teile der Inselnatur.

Schon der Weg führt über hölzerne Stege durch dichte Vegetation. Mächtige Banyan-Bäume mit ihren charakteristischen Luftwurzeln prägen die Szenerie. Manche von ihnen sind rund fünfzig Jahre alt und standen hier lange, bevor es das Restaurant gab.

Bei der Planung wurde die bestehende Vegetation bewusst in die Architektur integriert. Statt die Natur dem Gebäude anzupassen, entstand ein mehrstöckiges Baumhausrestaurant, das sich zwischen Stämmen und ausladenden Ästen entfaltet.

Über Treppen und kleine Brücken gelangt man zu den Sitzbereichen, teils bis zu sechs Meter über dem Boden. Am Abend ist die Atmosphäre beeindruckend: Dezente Beleuchtung, die Geräusche der Tropennacht und das dichte Blätterdach schaffen eine Kulisse, die man in einem Hotelrestaurant nicht erwartet.

Kulinarisch widmet sich das Nest der asiatischen Küche mit japanischen, thailändischen, chinesischen und indonesischen Einflüssen, ergänzt durch eine Teppanyaki-Station. Gute Küche in dieser Umgebung macht den Abend für uns zu einem der schönsten Dinner des Aufenthalts.

Subsix – japanisch-peruanische Küche sechs Meter unter dem Meer

Nicht weniger außergewöhnlich ist ein Lunch im Unterwasserrestaurant Subsix. Schon die Anreise ist ein Erlebnis: Ein Boot bringt uns rund einen halben Kilometer hinaus aufs offene Meer. Von dort führt eine Treppe hinab in einen Raum, der tatsächlich sechs Meter unter der Wasseroberfläche liegt.

Durch die großen Fenster blickt man direkt in die Unterwasserwelt. Fischschwärme ziehen vorbei, das Sonnenlicht verändert die Farben des Wassers, und gelegentlich tauchen größere Meeresbewohner zwischen den Riffstrukturen auf. Ein Schauspiel, das das gesamte Essen begleitet.

Kulinarisch setzt Subsix auf Nikkei Cuisine, die japanische Kochtradition mit den intensiven Aromen Perus verbindet. Die Küche überzeugt mit Frische, präziser Zubereitung und spannenden Kontrasten.

Wir entscheiden uns für das mehrgängige Subaquatic Lunch Set-Menü mit Sake-Begleitung. Den Auftakt macht ein frisches Scallop Ceviche. Danach stehen unter anderem Tuna Tataki oder Wahoo Tartare sowie Amarillo Lobster und eine Purple Cauliflower Mosaic Roll zur Wahl. Bei den Hauptgerichten reicht die Auswahl von Miso Glazed Black Cod mit Quinoa-Risotto bis zum Tajima Wagyu Sirloin mit Chimichurri. Zum Abschluss sorgen Persimmon- und Chocolate-Mousse mit Yuzu-Gelée für einen fruchtig-eleganten Ausklang.

Die Sake-Auswahl passt hervorragend zum Stil des Menüs. Japanische Finesse, peruanische Säure und die feinen Sake-Aromen ergänzen sich ausgezeichnet.

Natürlich ist die Location das eigentliche Alleinstellungsmerkmal. Umso erfreulicher, dass auch die Küche auf hohem Niveau überzeugt. Für uns zweifellos eines der ungewöhnlichsten kulinarischen Erlebnisse auf den Malediven.

Surf Shack – die entspannte Seite des Luxus

An der Westspitze von Play ändert sich der Charakter des Resorts noch einmal deutlich. Hier trifft die Brandung des offenen Ozeans auf die Insel. Die Wellen am Vodi Surf Point machen Niyama auch international zu einer gefragten Adresse für Surfer. Der große Vorteil: Der Surfbreak ist direkt vom Strand aus erreichbar.

Gleich daneben liegt das Surf Shack, das schnell zu unserem Lieblingsplatz am späten Nachmittag wird. Die Atmosphäre ist unkompliziert und herrlich laid-back. DJs legen auf, draußen brechen die Wellen, während Surfer aus aller Welt auf die nächste gute Welle warten und die Sonne langsam tiefer sinkt. Auf den Tisch kommen frisches Ceviche, knuspriges Popcorn Chicken und andere kleine Gerichte, dazu ein kaltes Bier oder einer der ausgezeichneten Rum-Cocktails, für die das Surf Shack bekannt ist.

Hier muss nichts inszeniert werden. Die Surfer im Wasser, entspannte Musik, ein guter Drink und der Sonnenuntergang liefern alles, was es für einen gelungenen Abend braucht.

Ganz in der Nähe liegt übrigens der FLOW Yoga Pavilion, wo Yoga mit Blick auf die Brandung angeboten wird. Ein schöner Kontrast zur sportlichen Energie des Surfspots.

Jeden Vormittag hinaus ans Riff

So abwechslungsreich Restaurants und Einrichtungen auch sind: Zu unseren schönsten Erlebnissen gehört die Unterwasserwelt rund um Niyama.

Täglich wird ein inkludierter, geführter Schnorchelausflug zum Outer Reef angeboten. Die Bootsfahrt dauert nur etwa zehn Minuten, und der Ausflug wird für uns schnell zum festen Vormittagsritual, das wir kaum einmal auslassen.

Unter Wasser erwarten uns vielfältige Riffstrukturen, Korallen, unzählige tropische Fische und immer wieder besondere Begegnungen. Mehrfach beobachten wir Meeresschildkröten und Stechrochen, die ruhig durchs Wasser gleiten. Gerade die kurzen Wege machen diese Ausflüge so angenehm: Ohne lange Anfahrt erlebt man jeden Tag eine andere Facette des Riffs.

Auch der Schutz dieses empfindlichen Lebensraums spielt im Resort eine Rolle. Mit dem Meereszentrum REEF und ansässigen Meeresbiologen bietet Niyama Einblicke in die marine Ökologie und Möglichkeiten, sich mit dem Erhalt der Riffe auseinanderzusetzen.

Fünfzig Delfine und ein unvergesslicher Sonnenuntergang

Ein weiteres Highlight ist die Sunset Dolphin Cruise. Während das Boot übers Meer gleitet und die Sonne Richtung Horizont sinkt, entdecken wir eine große Gruppe Spinner-Delfine. Rund fünfzig Tiere umkreisen unser Boot, tauchen auf und spielen in den Wellen.

Manche gleiten dicht an der Bugwelle entlang, andere springen aus dem Wasser und zeigen die charakteristischen Drehungen, denen die Spinner-Delfine ihren Namen verdanken. Lange können wir dieses Schauspiel beobachten. In der warmen Abendstimmung ist es ein Moment, der zeigt, dass die eindrucksvollsten Erlebnisse auf den Malediven oft von der Natur selbst kommen.

Entspannung über dem Meer – Drift Spa

Nach all den Aktivitäten bietet das Drift Spa auf Chill den passenden Ausgleich. Behandlungsräume direkt über dem Wasser wechseln sich mit geschützten Gartenbereichen ab. Wir entscheiden uns für die Niyama Signature Couple Massage in einem Raum mit herrlichem Meerblick.

Die 90-minütige Behandlung kombiniert drei Massagetraditionen: hawaiianisches Lomi Lomi, japanisches Shiatsu und klassische Thai-Massage. Fließende Bewegungen wechseln sich mit gezieltem Druck ab. Das Ergebnis ist eine intensive und zugleich tief entspannende Behandlung, bei der der Blick aufs Meer ganz selbstverständlich Teil des Erlebnisses wird.

Was Niyama besonders macht

Nach mehreren Tagen auf den beiden Inseln wird klar, was Niyama von vielen anderen Resorts unterscheidet. Es sind nicht allein die großzügigen Villen, die außergewöhnlichen Restaurants oder die schönen Strände, sondern das Zusammenspiel all dessen mit der gewachsenen Natur der Inseln. Morgens durch den Dschungel laufen, danach mit Schildkröten am Riff schnorcheln, mittags japanisch-peruanisch unter Wasser essen und abends mit einem Rum-Cocktail den Surfern im Sonnenuntergang zusehen: Diese Vielfalt findet man auf den Malediven nicht oft.

Bemerkenswert ist auch, wie selbstverständlich sich der Luxus in die Inselnatur einfügt. Trotz 134 Villen und Pavilions gibt es zahlreiche ruhige Plätze, lange Strandabschnitte und viel Privatsphäre. Die alten Banyan-Bäume, die dichte Vegetation und die abwechslungsreiche Küste verleihen dem Resort einen ganz eigenen Charakter.

Nicht zuletzt trägt das Team viel zum Gesamteindruck bei. Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und eine angenehm persönliche Betreuung begleiten uns vom ersten Frühstück bis zum letzten Dinner. Man spürt hier die Gastfreundschaft, für die Anantara international bekannt ist.

Unser Fazit: Niyama ist eine hervorragende Wahl für alle, die auf den Malediven nicht nur Ruhe suchen, sondern die Inselwelt auch aktiv erleben möchten. Die beiden Inseln schaffen einen gelungenen Ausgleich zwischen Privatsphäre, Natur, Kulinarik und Bewegung. Begeistert haben uns vor allem die außergewöhnlich vielseitige Gastronomie, das Schnorcheln am Outer Reef und die entspannte Atmosphäre am Surf Shack.

Und obwohl wir jeden Tag viel unternommen haben, blieb am Ende das Gefühl, längst nicht alles entdeckt zu haben. Vielleicht eines der schönsten Komplimente, die man einem Resort machen kann.

 

 

Niyama Private Islands Maldives,

ein Resort von Anantara Hotels & Resorts –

Dhaalu-Atoll, Malediven www.niyama.com

@2026 by Reiseblog www.wealthyadventure.com

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