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AICHKIRCHEN. Im äußersten Winkel von Wels-Land, in ruhiger Lage, gehören 579 Seelen zur Gemeinde Aichkirchen. Bürgermeister Franz Haider berichtet, was sich aktuell tut.

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In Aichkirchen sind ein gutes Gemeinschaftsleben und Zusammenhalt spürbar. „Ich bin stolz, neben den Kinderbetreuungseinrichtungen, der Volksschule und den gut funktionierenden Vereinen auch noch ein Gasthaus in der Gemeinde zu haben“, sagt Bürgermeister Franz Haider über seine Heimatgemeinde. Und auch in einer kleinen Gemeinde gibt es immer etwas zu tun.

Neu entstanden ist in der Ortschaft Getzing eine Siedlung. Elf Häuser wurden schon bezogen und auch die Siedlungsstraße hat man heuer bereits asphaltiert. Auch einen Löschwasserbehälter mit 80 Kubikmetern Fassungsvermögen hat man heuer gebaut. Erst 2016 hat man einen Löschwasserbehälter in Voglhub errichtet.

Zurzeit wird die Ortsbeleuchtung auf LED umgestellt. Dazu nimmt die Gemeinde rund 50.000 Euro in die Hand. Bei den Arbeiten dazu wird es zwei Etappen geben, im Ortszentrum ist man schon mitten drin, die zweite Etappe wird 2018 folgen. Teilweise werden auch die Masten erneuert. Langfristig verspricht sich Bürgermeister Haider eine Ersparnis bei den Energiekosten.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr hat man um rund 5000 Euro ein Notstromaggregat angekauft und dazu auch den Zählerkasten umgebaut. In Krisensituationen können dadurch die Aichkirchner im Ort versorgt werden.

Auch in der Volksschule hat man investiert. Die beiden Klassen wurden mit einem schnellen Internet und mit Smartboards ausgestatttet. Zu Schulbeginn haben die Kinder auch neue Schulmöbel bekommen.

Gelebte Kooperation mit anderen Gemeinden

Dass eine kleine Gemeinde wie Aichkirchen allein nicht alle Serviceangebote bereitstellen kann, versteht sich von selbst. Deshalb ist man zum Beispiel in der Kinderbetreuung schon vor Jahren eine Kooperation mit Neukirchen und Bachmanning eingegangen. Die Krabbelstube für Neukirchner und Bachmanninger Kinder ist in Aichkirchen. Kindergartenkinder aus Aichkirchen könnten auch nach Bachmanning oder Neukirchen in den Kindergarten gehen.

„Wir leben Kooperation wirklich“, erklärt der Ortschef, „nicht nur im Bereich Kinderbetreuung. Zum Beispiel arbeiten die Bauhof-Mitarbeiter bei gewissen Arbeiten zusammen und auch Geräte hat man gemeinsam angekauft.

Der Bürgermeister macht sich auch Gedanken, wo weitere Möglichkeiten für Kooperationen bestehen: „Es gibt weitere Planungen und wir sind sehr gewillt, hier etwas zu tun.“

Wo Haider Verbesserungspotential sieht, das ist in der öffentlichen Verkehrsanbindung. Er hat schon öfter in verschiedenen Gremien deponiert, dass er sich, vor allem für die ältere Bevölkerung, eine direkte Busverbindung nach Lambach wünsche.

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