Ask Ju ist seit zehn Jahren ein zweites Wohnzimmer für die Jugendlichen
AIGEN-SCHLÄGL. Live-Band, Riesenwuzzler, alkoholfreie Getränke, gutes Essen: Ganz so wie es sich für einen zehnten Geburtstag gehört, hat das Ask Ju am Freitag sein Jubiläum gefeiert. Und die Geburtstagsgäste fehlten ebenfalls nicht, diese waren voll des Lobes für die Einrichtung.

Jeden Freitag steht das Jugendzentrum im Meierhof Schlägl offen für die Jugendlichen. „Für viele ist es zum zweiten Wohnzimmer geworden“, meinte Barbara Hannerer – eine der sieben Pioniere, die beim Jubiläumsfest für ihren Einsatz vor zehn Jahren geehrt wurden. Bürgermeisterin außer Dienst, Elisabeth Höfler ergänzte: „Uns war wichtig, dass die Jugendlichen nicht einfach ein und aus gehen, sondern auch eine Ansprechperson haben. So ist das Ask Ju nicht nur ein Ort, an dem man Freunde trifft und eine schöne Zeit verbringt. Hier werden auch Projekte realisiert und Talente entdeckt.
„Man kann Raumangebot schaffen, aber wenn niemand kommt nützt, das alles nichts“, freute sich Pastoralassistent und Jugendzentrumsleiter Wolfgang Thaller, dass das Ask Ju so gut angenommen wird.
Wertvolle Jugendarbeit
Jugendarbeit war eines der ersten Themen, die Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner bei ihrem Amtsantritt vor knapp 18 Jahren angegangen ist. „Wir haben damals das erste Jugendprojekt in Oberösterreich gestartet, 21 Jugendclubs und Jugendtreffs wurden gestartet. Aber manche Dinge schlafen wieder ein, wenn man sich nicht genug darum kümmert“, erzählte Mitterlehner. Das Ask Ju sei ein vorbildliches Projekt und habe sich gut bewährt. Der Jugend wird auch in Zukunft ein Schwerpunkt gelten: „Wir wollen den Bezirk lebendig halten und gemeinsam weiterarbeiten an unserer Lebensqualität – da will und soll sich auch die Jugend einbringen.“


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