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AIGEN-SCHLÄGL. Rosenkrapfen, Spagatkrapfen, Hollerkrapfen, gebackene Mäuse, Apfelkrapfen oder die klassischen Bauernkrapfen: Wie groß die Vielfalt in der Krapfenwelt ist, zeigten die Bäuerinnen des Bezirkes beim Krapfenkirtag im Meierhof in Aigen-Schlägl auf.

  1 / 3   Bäuerinnen aus zehn Ortsgruppen standen an den Fritteusen, um die vielen Besucher mit frischen Krapfen zu versorgen. Foto: Gahleitner

Auch die diesjährige, zweite Auflage wurde regelrecht gestürmt. Mehr als 3000 Besucher dürften es gewesen sein, die den Bäuerinnen beim Backen über die Schulter schauten, ihnen den einen oder anderen Geheimtipp entlockten und natürlich die traditionellen Köstlichkeiten gleich frisch von der Fritteuse weg genossen haben.

300 Kilo Mehl verbacken

Vor allem um die Bauernkrapfen war ein Griss. „Wir haben schon die dreifache Menge gemacht, als vor drei Jahren im Schloss Götzendorf, aber diese werden wir wohl nochmal verdoppeln müssen“, bestätigt Bezirksbäuerin Hedwig Lindorfer, die auch gleich ein paar beeindruckende Mengenangaben bekannt gibt: 300 Kilo Mehl, 1300 Eier und 160 Liter Milch wurden am Sonntag verbacken. Schon am Vormittag haben die Bäuerinnen mit ihrer Arbeit begonnen, um ein wenig Vorrat zu haben. Der Plan ging allerdings nicht auf, denn schon um halb elf, gleich nach dem Gottesdienst kamen die ersten, um Krapfen zu erstehen. Insgesamt wurden beim Krapfenkirtag neun Sorten angeboten. Dazu gab es ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Handwerkskunst, einer Zeichenausstellung von Volksschülern und einer Trachtenmodenschau.

„Der ganze Bezirk, jeder Ort hat zum Gelingen des Festes beigetragen“, freut sich Hedwig Lindorfer über das schöne Miteinander, „ich kann wirklich stolz sein, bei den Bäuerinnen vorausgehen zu dürfen. Das sind tolle Frauen, die hinter mir stehen und immer da sind, wenn man sie braucht.“ Eine Wiederholung ist ob des Erfolges nicht ausgeschlossen – aber frühestens wieder in drei Jahren, so die Bezirksbäuerin.


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