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AIGEN-SCHLÄGL. Nach den guten Erfahrungen beim Fusionsprozess setzt Bürgermeisterin Elisabeth Höfler auch bei einem weiteren großen Vorhaben auf Bürgerbeteiligung: Alle Aigen-Schlägler sind eingeladen, ihre Ideen für einen neuen Ortsplatz und ein Verkehrskonzept einzubringen.

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Tips:Wie soll diese Bürgerbeteiligung für die Ortsplatzgestaltung mit Verkehrskonzept ausschauen?

Höfler: Wir haben mögliche Firmen als Prozessbegleiter angeschrieben und werden noch heuer beschließen, mit wem wir das Projekt realisieren. Dann können voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres Bürgerabende starten, bei denen sich alle beteiligen und ihre Ideen einbringen können. Da werden sicher viele Sachen kommen, an die man vielleicht selbst nicht denkt. Schritt für Schritt wollen wir diese dann umsetzen.

Warum ist Ihnen das Mitreden der Bevölkerung wichtig?

Die Menschen leben hier und sie müssen sich wohlfühlen. Da haben alle ein Mitspracherecht. Es kann nur gemeinsam funktionieren. Wir wollen auch die Wirtschaft ins Boot holen, denn diese belebt den Marktplatz.

Gibt es irgendetwas, das Sie selbst gerne verändern möchten?

Wir werden oft auf die Barrierefreiheit angesprochen, weil die Randsteine mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl schwierig zu überwinden sind. Das werden wir sicher angehen. Aber sonst möchte ich alles ganz offen lassen. Es soll einfach ein gutes Konzept entstehen, das Ruheplätze, Fußgänger, Radfahrer, Parkplätze und den fließenden Verkehr unter einen Hut bringt.

Wird es an den Bürgerabenden nur um den Ortsplatz gehen?

Nein, wir möchten gleichzeitig auch für unser wunderschönes und sehr geschätztes Naturfreibad einen Planungsprozess starten und ein Konzept mit Bürgerbeteiligung gestalten.

Stichwort Wasser: Dieses nimmt in den nächsten Monaten einen großen Stellenwert ein. Was genau ist hier geplant?

Wasser ist ein Thema, das uns alle betrifft. Deshalb will der Umweltausschuss dieses im kommenden Schuljahr von möglichst vielen Seiten betrachten und diskutieren. Alle Schulen des Ortes und der Kindergarten machen mit und erarbeiten Konzepte zum Wasser. Außerdem gibt es Vorträge samt Diskussionen, eine Wanderung, eine Filmvorführung und im Mai einen Aktionstag an der Großen Mühl.

Wann geht es los?

Gestartet wird am 30. November mit einem Vortrag über die „Lebensgrundlage Wasser“ von Christoph Hauer, der das Projekt begleiten wird.


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