Handbiker Christoph Stadlbauer nimmt Tokyo 2020 in Angriff
AIGEN-SCHLÄGL. Beim Trainingslager in Lanzarote bereitet sich Handbiker Christoph Stadlbauer auf die bevorstehende Rennsaison vor. Denn für ihn steht heuer viel auf dem Spiel.

Möglichst viele Weltranglistenpunkte will der Sportler aus Aigen-Schlägl schaffen, um sich damit für die Paralympics in Tokyo im nächsten Jahr zu qualifizieren. So strebt er Top 10-Platzierungen bei den Europacup-Rennen in Italien, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Deutschland, in der Schweiz und bei der Paracycling-Tour in Oberösterreich an. Als Höhepunkt der Saison will Stadlbauer auch bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden im September an den Start gehen.
Crowdfunding für neues Rad
Um körperlich für die kommenden Herausforderungen gerüstet zu sein, hat der 33-Jährige, der seit 2004 nach einem Autounfall im Rollstuhl sitzt, sein Trainingspensum erhöht. Als Trainer steht ihm dabei der ehemalige Radprofi Wolfgang Tenor zur Seite. Um auf internationaler Ebene konkurrenzfähig zu sein, benötigt er aber auch ein neues, exakt auf seinen Körperbau abgestimmtes Handbike. „Derzeit bestreite ich meine Rennen mit einem in die Jahre gekommenen Handbike, das mich leider schon öfters im Stich gelassen hat“, erzählt Stadlbauer. Er will einen Teil der benötigten 15.000 Euro via Crowdfunding aufbringen und hat dazu ein Projekt auf der Plattform „I believe in you“ gestartet (www.ibelieveinyou.at).
Egger hat ebenfalls Paralympics im Visier
Die zweite Handbikerin aus dem Bezirk Rohrbach, Elisabeth Egger aus St. Peter, will ebenfalls bei den Paralympics in Tokyo 2020 antreten. Auch für die derzeit Weltcup-Achte stellt die Sponsorensuche eine Herausforderung dar.


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