Doppelbock 2017 ist angeschlagen: Stift Schlägl feiert ein besonderes Bier für eine besondere Zeit
AIGEN-SCHLÄGL. Es ist stets die Krönung im Jahr von Stiftsbraumeister Reinhard Bayer, wenn kurz vor Weihnachten der Doppelbock angeschlagen wird. Gestern war es wieder soweit und nach dem ersten Schluck zeigte sich: Das Warten hat sich gelohnt.

Kaum gespritzt hat es, als Agrarlandesrat Max Hiegelsberger unter Ministranz von Abt Martin Felhofer mit wenigen Schlägl das erste Fass des Schlägler Doppelbocks 2017 angeschlagen hat. Und sich anschließend gleich einen Schluck dieses besonderen Biers schmecken ließ. Die Gäste beim Doppelbock-Anstich, ihre Tipps und Bemerkungen liefern für Stiftsbraumeister Reinhard Bayer gleich Anregungen für den nächsten Doppelbock. Eingebraut wird dieser dann im Frühsommer, „er braucht Zeit zum Reifen“, sagte Bayer. Die Natur liefert jedes Jahr neue Rohstoffe und andere Qualität, da sei das Ergebnis jedes Mal spannend.
Jede Zeit braucht Mut
Gemeinsam mit vielen Freunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern feierte das Stift Schlägl den besonderen Abend, an dem Abt Martin Felhofer besonders vom Weichen stellen sprach. „Das hat immer mit Mut und Vision zu tun.“ In Schlägl stellt man gerade bauliche Weichen – mit der barrierefreien Erschließung, mit der neuen Rezeption und dem Klosterladen und der Renovierung der Stiftskirche. Nicht ohne Grund: Schließlich wird 2018 das 800-jährige Jubiläum gefeiert, 2019 folgt die Landesgartenschau.
Mehr Platz in der Brauerei
Alles neu heißt es auch in der Brauerei selbst, wie Kämmerer Markus Rubasch ergänzte: Zur Erweiterung der Lagerkapazität werden 23 neue Gär- und Lagertanks aufgestellt und dafür die baulichen Voraussetzungen geschaffen. Die Erdarbeiten haben schon begonnen, zur Landesgartenschau im Frühjahr 2019 wird alles fertig sein.


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