Zeitgemäße Logistik
ALLHAMING. Ohne Logistik ist unser modernes Leben nicht mehr vorstellbar. Die digitale Transformation und andere Trends machen jedoch ein Umdenken nötig.

Neue Ideen und Ansätze sowie intelligente Konzepte als Chance für die Region wurden beim Netzwerkpartnerdialog, veranstaltet von der oö. Standortagentur Business Upper Austria, diskutiert. „Für uns geht es in der Standortentwicklung um die gezielte Ansiedlung von Logistikbetrieben und eine effiziente Nutzung von Grund und Boden. Gleichzeitig steigt die Nachfrage im Bereich Pakettransport. Hier gilt es, gemeinsam in die Zukunft zu denken und vorausschauend Lösungen zu gestalten“, so Projektmanager Rainer Edelsbrunner.
Die anwesenden Bürgermeister begrüßten, dass auch in Zukunft der stationäre Lebensmittelhandel eine wesentliche Rolle in der Nahversorgung spielen wird und wünschen sich eine Ausweisung von Vorrangflächen für Logistik in der Raumordnung.
„Um diesen mit zunehmender Internetkonkurrenz wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben, sind Rahmenbedingungen wie zukunftsfähige Verkaufsflächen und eine optimale Logistikinfrastruktur erforderlich. Hierfür müssen auch logistische Räume zur Verfügung stehen, in denen sich Logistik in der Nähe der Kunden etablieren kann. Problemstellungen wie die heranrückende Wohnbebauung oder die jederzeitige Erreichbarkeit eines höherrangigen Verkehrsnetzes müssen in diesen Räumen geklärt sein, um Investitionssicherheit zu garantieren“, so Matthias Raßbach, Mitglied der Geschäftsleitung Lidl Österreich.
Post auf Herausforderungen vorbereitet
Franz Leitner, Leiter des Bereichs Transport und Services bei der Österreichischen Post, erklärte, dass die Entwicklung der Logistikstandorte der Österreichischen Post im ländlichen Raum Oberösterreichs durch Standorterweiterungen geprägt sein werde.
„Die steigenden Paketmengen aus dem Online-Handel erfordern mehr Kapazitäten – das merken wir vor allem in unseren Verteilzentren und Postbasen. So erweitern wir nicht nur bestehende, sondern investieren auch in die Errichtung neuer Logistikstandorte – und hierzu muss erwähnt werden, dass gerade der kommunale Bereich eine wichtige Stütze für den Ausbau unserer Infrastruktur ist“, so Leitner.
Zur Veranschaulichung lud er anschließend noch zum Rundgang durch das Post-Logistikzentrum ein, in dem täglich 135.000 Pakete und 1,6 Millionen Briefe bearbeitet werden.


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