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ALTENFELDEN. Mit Anfang August wird das in der Nacht auf Mittwoch abgebrannte Haus für Flüchtlinge wieder am selben Platz stehen und bezugsfertig sein: Das kündigte RK-Präsident Walter Aichinger an. Auch Landeshauptmann Josef Pühringer machte sich gestern Nachmittag ein Bild von der Brandstätte und betonte, dass solche Anschläge nicht von Erfolg gekrönt sein dürfen.

  1 / 3   Gestern Nachmittag machte sich auch Landeshauptmann Josef Pühringer ein Bild von der Situation. Er bekräftigte, dass solche Anschläge nicht Erfolg haben dürften. Foto: Gahleitner

„Hunderte gelungene Integrationsprojekte und der Einsatz und das Engagement von unzähligen Freiwilligen - das ist Oberösterreich. Nicht solch ein feiger Brandanschlag“, verurteilte Landeshauptmann Pühringer die Tat des Brandstifters. Gestern machte er sich in Altenfelden ein Bild von der Situation und bekräftigte einmal mehr, dass das Asylhaus auf jeden Fall wieder aufgebaut wird: „Solche Anschläge dürfen nicht Erfolg haben.“

Wie das Rote Kreuz als Quartierbetreiber mitteilte, soll das Asylhaus bis Anfang August am selben Standort wieder errichtet werden. Bürgermeister Klaus Gattringer steht voll hinter dieser Entscheidung: „Wir müssen unsere Verantwortung als Gesellschaft wahrnehmen und Menschen, die Schutz und Hilfe brauchen, diese auch geben.“ Er wolle von keinem - auch nicht nach ein paar Bier - hören, dass der Brandstifter Recht gehabt hat.

702 Asylwerber sind derzeit im Bezirk Rohrbach untergebracht, informiert Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner. „Es hat noch nirgends Probleme mit der Bevölkerung gegeben“, betont sie. Für sie ist die Tat auch „eine Gemeinheit gegenüber all den freiwilligen Helfern. Es gibt so viele Ehrenamtliche und Unterstützer, die sich für Flüchtlinge einsetzen und sich wirklich reinhängen.“

Erste Hinweise, aber kein Tatverdacht

Der durch den Brand entstandene Schaden in Höhe von rund 300.000 Euro ist durch die Versicherung gedeckt. Eine Sonderkommission hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Brandstifter zu schnappen. Es gibt bereits erste Hinweise, aber noch keinen Tatverdacht. Für sachdienliche Hinweise hat die Exekutive bis zu 5000 Euro ausgelobt. Hinweise bitte an die Hotline 059133-40 33 33 oder an jede Polizeidienststelle.

Am Sonntag, 5. Juni, findet ab 16 Uhr eine Solidaritätskundgebung gegen Rassismus und Gewalt in Altenfelden (vor dem Altstoffsammelzentrum) statt.


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