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Zwei Hochbehälter sichern auch in Zukunft die Trinkwasserversorgung in Altenfelden

Martina Gahleitner, 27.06.2016 08:45

ALTENFELDEN. 500 m3 fasste der 1975 in Betrieb genommene Trinkwasserbehälter am Eichberg. Zu wenig, um den geforderten Tagesbedarf sicherzustellen. Die neue Anlage, die am Sonntag eröffnet wurde, schafft Abhilfe und garantiert die Versorgung auch für die nächsten Generationen.
 

  1 / 17   Viele Altenfeldner machten sich ein Bild von der neuen Hochbehälter-Anlage, die am Sonntag eröffnet und von Pfarrer Clemens gesegnet wurde. Foto: Gahleitner

Zwei gewaltige Hochbehälter mit 12 Meter Durchmesser und einem Fassungsvermögen von jeweils 700 m3 sind das neue Herzstück der Altenfeldner Trinkwasserversorgung. 560 Haushalte der Gemeinde sowie Teile von Kirchberg und Hörbich werden vom Eichberg aus mit dem wertvollen Gut beliefert. „Jeder Euro, der in die Wasserwirtschaft investiert wird, ist eine richtige und wichtige Investition. Denn Wasser wird noch zum umstrittensten Gut auf der Welt werden“, ist Bürgermeister Klaus Gattringer überzeugt. 1,4 Millionen Euro sind es, die in den beiden Hochbehältern stecken; 15 Prozent davon sind Bundesmittel, den Rest muss die Gemeinde selbst berappen. Gattringers Wunsch für die Zukunft ist, dass die beiden Behälter nie gemeinsam leer werden.

Er nutzte die Gelegenheit auch, um sich bei den vielen Gästen der Eröffnungsfeier für ihre Solidarität und Unterstützung nach dem Brandanschlag auf das Asylhaus zu bedanken. Er werde den eingeschlagenen Weg weitergehen: „Es kann nicht sein, dass wir hier genug sauberes Wasser haben und so viele Lebensmittel, dass wir welche wegschmeißen - und dann hätten wir nicht Platz für 48 Menschen in Not.“

Wert des Wassers erkennen

Auf die Bedeutung von sauberem Trinkwasser ging auch Landeshauptmann Josef Pühringer in seiner Festrede ein. „In Oberösterreich haben wir eine 100-prozentige Versorgung aus Grund- und Quellwasser. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte er. Deshalb seien auch die ausgewiesenen Schutzgebiete und Schongebiete so wichtig. Das Wasser-Leitungsnetz im Land erstreckt sich über 15.000 Kilometer. „Für uns ist ausreichend und einwandfreies Wasser selbstverständlich, deshalb merken wir den Wert nicht mehr.“ Die Eröffnung sei ein guter Anlass, um uns diese Bedeutung wieder in Erinnerung zu rufen.


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