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Scharfes Schulprojekt bringt interessante Erkenntnisse für Chilisalz-Produzenten

Martina Gahleitner, 14.04.2019 12:20

ALTENFELDEN/WELS. Cool und scharf zugleich war ein Schulprojekt, das Thomas Schauer für sein Unternehmen Juliberg gemeinsam mit der HTL in Wels realisiert hat: Schülerinnen bestimmten die Schärfe seiner Chili-Sorte.

Scharf analysiert (v.l.): Thomas Schauer, Jasmin Laimer und Beatrice Müller Foto: Juliberg
Scharf analysiert (v.l.): Thomas Schauer, Jasmin Laimer und Beatrice Müller Foto: Juliberg

Ein „glücklicher Zufall“ hat den Altenfeldner Chilisalz-Produzenten mit Chemielehrer Harald Baumgartner von der HTL Wels zusammengebracht. Ersterer suchte gerade jemanden, der die Schärfe seiner selbstangebauten Chilis nach Scoville bestimmt; letzterer suchte einen Sponsor, der ihm Proben, in dem Capsaicin steckt, bereitstellt.

Analyse nach HPLC-Methode

Jasmin Laimer und Beatrice Müller, zwei Schülerinnen der 3AHCI, analysierten aus dem Juliberg-Chilisalz jene Stoffe, die den Schärfegrad definieren, bekannt unter dem Namen Capsaicin, Dihydrocapsaicin und Nordihydrocapsaicin. Dabei haben sie das HPLC-Verfahren (High pressure liquid chromatography/Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) angewendet – eine Analysemethode, die von den Diplomandinnen Marion Ratzinger und Lisa-Marie Binder entwickelt wurde.

Nach eineinhalb coolen, scharfen Tagen im Labor war die Arbeit getan. „Wenn man den genauen Wert der Schärfe wissen will, müsste man die ganze Produktion analysieren“, ergänzt Harald Baumgartner. Aber Thomas Schauer gewann interessante, wertvolle Erkenntnisse durch die Analyse und auch einen Einblick in die Arbeit der Schülerinnen.


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