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ALTMÜNSTER. Aufgrund der weitflächigen Überschwemmungen und Verschotterungen von Siedlungsgebieten läuft der Hochwasserschutz in Altmünster auf Hochtouren. 

Teile der Baumaßnahmen konnten bereits eröffnet werden.Foto: Thomas Leitner
Teile der Baumaßnahmen konnten bereits eröffnet werden.Foto: Thomas Leitner

Das vorrangige Ziel des Projektes ist dabei die Herstellung der Hochwassersicherheit für die bachnahen und derzeit durch die Aurach und ihre Zubringer stark gefährdeten Siedlungsgebiete sowie der Kulturgüter. Zu den geplanten schutzwasserbaulichen Maßnahmen werden bestehende Überflutungsflächen weiterhin als Retentionsräume genutzt und erhalten und dadurch die technischen Eingriffe auf das unbedingt erforderliche Ausmaß reduziert. Konkret wird das Bachbett zu seinem Ursprung zurückgebaut und Ufer abgeböscht, damit das Wasser wieder seinen Raum hat, den es benötigt. Da das Niederschlags-Geschehen stärker wird, neigen nämlich diese bisherigen Strukturen zum Überlaufen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen wird jedoch auch auf die Bevölkerung acht gegeben.

„Es wurde darauf geachtet, dass einerseits der Schutz gegeben ist, aber andererseits auch immer dagewesene Tümpel für die Kinder bestehen bleiben und auch für die Menschen der Zugang zur Aurach möglich ist“, freut sich Orts­chefin Elisabeth Feichtinger.

Die Bauarbeiten für dieses Großprojekt sind bis 2028 geplant, verschlingen 6 Millionen Euro, teilen sich in zwei Abschnitte und ziehen sich entlang der Aurach bis Neukirchen.


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