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AMSTETTEN. Die zeitkritische Kantate des heimischen Komponisten und mehrfachen Kulturpreisträgers Prof. Hans Neuhauser wurde in der Neufassung für die am 13.November stattgefundene Amstettner Premiere zu einem Erlebnis der besonderen Art.  Rezension von Jakob Ruben Führer

Hans Neuhauser an seinem Klavier, an dem er wunderbare Werke komponiert. Foto: mott
Hans Neuhauser an seinem Klavier, an dem er wunderbare Werke komponiert. Foto: mott

Nach einer persönlich und sehr herzlich gehaltenen Begrüßung durch Musikschuldirektor Mag. Markus Baumann, erklang zur Einstimmung eine ruhige, zutiefst in der Volksseele verankerte Melodie, die aber zunehmend in höchst aktuelle wie auch umstrittene  Themen unserer Tage mutierte. Neuhauser, der auch die Textvorlage für sein Werk verfaßte, konfrontiert und argumentiert unmißverständlich aus christlicher Sicht und fordert in seinem Werk vehement ein höheres, gerechteres Sozialengagement für alle Benachteiligten, egal welcher Herkunft, Nation und Rasse.  “Quo vadis, schöne Erde ?“ heißt es sinngemäß und der Chor stellt die Frage „Weihnacht, wo gehst du hin ?“  Die aus Wort und Musik unmittelbar den Hörer/in packende Überzeugung war im Raum der Kirche zu spüren, zu fühlen, kurzum „überall gegenwärtig“...

 Univ.Prof.Mag.Ivan Parik, der seit Jahren die musikalische Leitung für dieses Werk besorgt, hat das gesamte Ensemble, Solistinnen und Solisten mit sicherer Hand durch dieses zum Teil schwierige Werk geführt. Der bühnengewandte Chefdirigent der Staatsoper Pilsen ist ein Garant für musikalische Spitzenleistungen, Motivation und Interpretation.  Den Gesangssolisten Magdalena Eckl, Sabrina Schmid,  Deborah Sebeck, Mag.a  Gerlinde Stöger, Sabrina Wöß und Dr.Peter Zlamal,  sowie den Instrumentalsolisten der Regionalmusikschule Amstetten und den Sprecherinnen Martha Schadenhofer und Verena Zwiefelhofer gebühren großes Lob und Anerkennung ! Regie und Gesamtleitung lagen in den bewährten Händen von Mag.a Gerlinde Stöger, die 2009 Neuhauser zur Schaffung dieses Werkes motivierte. In Anwesenheit von Kulturamtsleiterin Mag.a Elke Strauß, die Neuhauser ein Ehrengeschenk der Stadtgemeinde überreichte, und der Kulturstadträtin Elisabeth Asanger BA,  die betont herzliche Dankesworte sprach, applaudierte ein hochbegeistertes Publikum emotional mit Standing Ovations.


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