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AMSTETTEN. Bei der Langen Nacht des Gymnasiums am Ostarrichi-Gymnasium Amstetten war der ehemalige Schispringer, Trainer und ÖSV Sportdirektor Toni Innauer der Stargast.

Direktor Josef Spreitz und Toni Innauer (v. l.) Foto: mott
Direktor Josef Spreitz und Toni Innauer (v. l.) Foto: mott

AMSTETTEN. Der ehemalige Schispringer, Trainer und ÖSV Sportdirektor Toni Innauer war der Stargast bei der Langen Nacht des Gymnasiums am Ostarrichi-Gymnasium Amstetten. Vor großem Publikum las er aus seinen Büchern „Der kritische Punkt. Mein Weg zum Erfolg“ und „Am Puls des Erfolgs“ und würzte die Lesung mit Anekdoten, etwa wie er sich mitten im Flug das Schlüsselbein brach.

Erfolg als junger Mensch

Innauer berichtete auch von den Herausforderungen, als junger Mensch zu lernen mit großen Erfolgen umzugehen. Neben den mentalen Erfordernissen gab es auch Herausforderungen praktischer Art. So bekam er zu seiner Erfolgszeit täglich 200 Briefe. Echte Briefe wohlgemerkt, die der Briefträger zu Innauers Adresse schleppen musste. Viele Briefe enthielten Autogrammwünsche. Um diese bewältigen zu können, mussten alle Geschwister Innauers Unterschrift lernen. „Die können das heute noch, das ist gefährlich“, meinte Innauer mit einem Schmunzeln. Innauer berichtete auch von den Herausforderungen als Sportdirektor, wenn es etwa galt, einen Trainervertrag nicht mehr zu erneuern und das auf menschliche Art zu vermitteln.

Leistungsgedanke

Nach der Lesung stellte Direktor Josef Spreitz einige Fragen an Innauer, etwa wie er zu „Leistung“ stehe. Innauer antwortete, dass für ihn als ehemaliger Spitzensportler Leistung natürlich wichtig sei, dass aber oft Leistung und Erfolg verwechselt werden. Leistung müsse immer vom persönlichen Ausgangspunkt gesehen werden, da sei es auch eine große Leistung, wenn man sich verbessert. Wenn man zu sehr den Erfolg im Fokus hat, und den vielleicht mit Doping erschwindelt, dann habe das nichts mit Leistung zu tun.


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