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AMSTETTEN. In der Volkshochschule Amstetten in der Anzengruberstraße fand vergangenen Freitag der Tag der offenen Tür statt. Dabei wurden auch die neuen Räumlichkeiten vorgestellt.

Im Töpferraum ließ man sich vom Besucherandrang nicht stören. Fotos: Thomas Lettner
  1 / 3   Im Töpferraum ließ man sich vom Besucherandrang nicht stören. Fotos: Thomas Lettner

In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es in Amstetten das Kultur- und Volksbildungsprogramm. 1955 wurde überlegt, eine Volkshochschule zu gründen und sich dem Verband der österreichischen Volkshochschulen anzuschließen. Durch einen Gemeinderatsbeschluss am 27. Juni 1955 wurde die Gründung offiziell.

Steigendes Kursangebot

Im Anfangsjahr gab es 13 Kurse mit 256 Teilnehmern und zehn Kursleitern. Jugendliche und Schüler durften nur bei ausdrücklicher Erlaubnis an den Kursen teilnehmen. In den 90ern wurden schon rund 300 Kurse angeboten. 2017/18 war mit 417 Kursen, 5.900 Teilnehmern und 83 Kursleitern das bisherige Rekordjahr der VHS Amstetten. Am beliebtesten waren die Gesundheits- und Bewegungskurse vor den Kreativ- und Sprachkursen, die sich schon seit der Gründung großer Nachfrage erfreuen.

Alle Räume barrierefrei

Im Laufe der Jahre befand sich die VHS an verschiedenen Standorten wie im Schloss Edla, der Polytechnischen Schule oder der NMS Fadingerstraße. Die neuen, allesamt barrierefreien Räumlichkeiten in der Anzengruberstraße umfassen sechs Seminarräume, einen Töpfer- und einen Modellierraum, zwei Brennräume, einen Bewegungsraum und eine Schulküche.


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