Neue Publikation: Militärgeschichte „zum Anfassen“
AMSTETTEN. Das Buch „Der österreichische Donauraum. Eine operative Schlüsselzone Mitteleuropas“ spannt einen Bogen von den kriegerischen Auseinandersetzungen der Frühgeschichte bis in die Gegenwart und beschreibt, wie sich diese im Donauraum auswirkten.

Nach einer 75-jährigen Epoche von Frieden und Wohlstand scheinen kriegerische Auseinandersetzungen in Österreich heute weit entfernt zu sein. Die Abwesenheit von Krieg gilt als Normalzustand, den beinahe jeder als selbstverständlich erachtet. Ein Blick in die Bücher, Museen und auf die de facto überall vorhandenen Relikte der Vergangenheit zeigt jedoch ein anderes Bild. Er macht deutlich, dass Österreich – und hier vor allem der Donauraum – sehr häufig ein Ort kriegerischer Auseinandersetzungen war.
Militärische Konflikte
Spätestens seitdem die Römer ihr Herrschaftsgebiet bis an die Donau ausdehnten, wurde der Donauraum zum Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen. Nach deren Rückzug, waren im Mittelalter Heere entlang der Donau unterwegs und schlugen große Schlachten zwischen dem Strom und den Alpen.
Habsburger & Weltkriege
Mit Wien als Herrschersitz der Habsburger, die Mitteleuropa bis zum 20. Jahrhundert regierten, wurde der Raum auch zum Angriffsziel für militärische Operationen.
Blieb das Gebiet entlang der Donau im Ersten Weltkrieg noch verschont, fanden dort im Frühjahr 1945 die letzten Gefechte des Zweiten Weltkrieges in Europa statt.
Überblick über 2000 Jahre Militärgeschichte
Das Buch will Fragen wie „Was ist hier geschehen? Warum ist es hier passiert? Wer war daran beteiligt?“ beantworten und einen Überblick über mehr als 2000 Jahre Militärgeschichte vermitteln. Das Werk beschränkt sich nicht auf die Darstellung der Geschichte, sondern widmet sich auch der Beurteilung der militärstrategisch-operativen Ebene und der kulturhistorischen Erörterung der Erinnerungszeichen und anderer historischer Relikte.
Übergabe an Bürgermeister
Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP) durfte sich als einer der ersten über ein frisch gedrucktes Exemplar des Buches freuen. Er gratulierte dem Amstettner Autor Gerold Keusch zu dem Werk und besprach mit ihm die Inhalte des Buches.


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