Soogut-Sozialmarkt Amstetten verzeichnet steigenden Bedarf an günstigen Lebensmitteln
AMSTETTEN. Die soogut-Sozialmärkte melden einen steigenden Bedarf an günstigen Lebensmitteln. Sie versorgen niederösterreichweit knapp 30.000 Menschen, darunter 11.000 Kinder.

„Menschen, die sich bisher in finanzieller Sicherheit gewogen haben, erleben aufgrund des unerwarteten Jobverlustes oder der Kurzarbeit existentielle Ängste. Der günstige Einkauf im soogut-Sozialmarkt ist für sie nicht nur lebensaufwertend, sondern oft überlebensnotwendig“, so Marktleiter Ingomar Golob.
Ehrenamtliche Helfer
Viele ehrenamtliche Helfer sind Golob zufolge täglich im Einsatz: sie holen die Waren ab, sortieren sie und bereiten sie für den Verkauf auf. „Es sind viele Schritte notwendig, ehe die Waren bei uns den Weg in die Regale finden“, erklärt der Marktleiter.
Suche nach Fahrern und Betreuern für Second Hand-Bereich
„Auch jetzt sind wir wieder auf der Suche nach Menschen, die uns im laufenden Betrieb unterstützen“, wendet er sich hilfesuchend an die Bevölkerung. Derzeit besonders dringend gebraucht werden Fahrer für die Warenabholung und Menschen, die die Waren sortieren und den Second Hand- Bereich betreuen.
„Zunehmende Notwendigkeit von Sozialmärkten ist spürbar“
„Die zunehmende Notwendigkeit von Sozialmärkten ist deutlich spürbar. Für manche ist es immer noch eine Überwindung zu uns zu kommen“, weiß soogut-Geschäftsführer Wolfgang Brillmann. „Uns stimmt es traurig und nachdenklich zugleich, wenn Menschen aus Scham heraus unser Angebot nicht nützen“.


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