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Amstetten. Erstmals Gottesdienste per Videokonferenz, digitale Kongresse und kein öffentliches Missionswerk: Jehovas Zeugen in Amstetten blicken auf ein Jahr vieler Premieren zurück.

©jw.org Die kleine Emilia malte und schrieb Briefe für die Bewohner einer Pflegeeinrichtung.
©jw.org Die kleine Emilia malte und schrieb Briefe für die Bewohner einer Pflegeeinrichtung.

Dazu Franz Michael Zagler, örtlicher Medienbetreuer der Zeugen Jehovas: „Wie jede andere Glaubensgemeinschaft hatte die Covid-19-Pandemie auch erhebliche Auswirkungen auf uns. Seit 14. März 2020 halten wir unsere Gottesdienste nur noch per Videokonferenz ab. Der beliebte Sommerkongress, normalerweise abhalten in Stadion oder Messehallen, wurde als Streaming zur Verfügung gestellt. Das Programm konnte so in 500 Sprachen (!) mitverfolgt werden.“

Zagler weiter: „Sich jedoch nur auf die Einschränkungen zu konzentrieren, macht müde. Die Mitglieder aus Amstetten machten aus der Not eine Tugend. Da Hausbesuche nicht mehr möglich sind und bis heute aus christlicher Nächstenliebe auch in Zeiten zwischenzeitlicher, staatlicher Lockerungen darauf verzichtet wurde und weiterhin wird, haben viele das Briefeschreiben entdeckt. In mehr als 2.000 Stunden wurden Hunderte Briefe geschrieben. Selbst Kinder hatten ihre Freude beim Zeichnen und Malen und sandten ihre kreativen Briefe an jene, die besonders von der Pandemie betroffen waren und sind. Älteren Personen und dem Pflegepersonal konnte so ein Lächeln ins Gesicht gezaubert werden.“

Zagler abschließend: „Wir möchten unsere Dankbarkeit und Wertschätzung für die herausragende Leistung des medizinischen Fachpersonals der Krankenhäuser und Pflegeheime im vergangenen Jahr zu Ausdruck bringen. Unser Beitrag ist, Ansteckungsherde zu vermeiden und so die Krankenhäuser zu entlasten. Für 2021 hat für uns weiter Priorität, dem Virus mit mehr als der geforderten Vorsicht zu begegnen. Dennoch schauen sie mit viel Zuversicht ins neue Jahr und konzentrieren uns auf die Möglichkeiten, die sich immer wieder ergeben. Dazu gehört, dass unsere offizielle Website jw.org stets den aktuellen Bedürfnissen angepasst wird. So findet man beispielsweise vermehrt Artikel zu den Themen Homeschooling, Pandemiemüdigkeit und ganz aktuell ein Whiteboard-Video mit Tipps zum Schutz bei Infektionswellen, verfügbar in über 1000 Sprachen.“

Medienkontakt: Franz Michael Zagler, Tel: 0676/637 84 96, E-Mail: f.m.zagler@aon.at


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