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WEISTRACH. Sie kann erklettert, erwandert und auch gut mit dem Mountainbike erreicht werden: die Elisabethwarte am 750 Meter hohen Plattenberg ist eines der wichtigsten Ausflugsziele der Gemeinde.

  1 / 7   Die Elisabethwarte ist von März bis November ganztägig ab Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang begehbar. Foto: Gemeinde

Bei der Elisabethwarte handelt es sich um eine 18,5 Meter hohe Aussichtswarte am Plattenberg im Ortsteil Grub der Gemeinde Weistrach, unweit von Kürnberg. Schon im 19. Jahrhundert hatte es auf dem Plattenberg eine einfache hölzerne Warte gegeben. Die heutige Elisabethwarte wurde am 23. September 1900 eröffnet. Sie wurde nach Kaiserin Elisabeth benannt, die 1898 ermordet worden war. Die Warte wurde vom Österreichischen Touristenclub, Sektion St. Peter/Seitenstetten, errichtet und 1976 dem Österreichischen Alpenverein, Sektion St. Peter in der Au, übergeben.

Aussichtsplattform & Büste der Kaiserin

Insgesamt 82 Stufen führen auf die Aussichtsplattform, von der man einen einzigartigen Blick über das gesamte Alpenvorland hat: vom Toten Gebirge im Süden bis ins Donautal reicht die Sicht, und bei gutem Wetter kann man Linz sehen. Die Warte ist ein fünfgeschoßiger zinnenbekrönter Turm. Über dem Portal befindet sich eine vom akademischen Bildhauer Paul Kohl angefertigte Büste der Kaiserin Elisabeth. 

Kletter-Eldorado „Rock the Sissi“

Im Zuge eines Leader-Projektes mit dem Projektnamen „Rock the Sissi“ wurde die Warte im Frühjahr 2017 nicht nur saniert, sondern auch zu einem auf drei Seiten bekletterbaren Turm erweitert. Kletterbegeisterte können auf den zwölf farbreinen Routen die 15,5 Meter hohen Wände des Aussichtsturms besteigen. Oben wartet ein unbeschreiblicher Ausblick ins Most-, Mühl und Traunviertel sowie in das Voralpengebiet. Die Warte kann ganzjährig beklettert werden. Kletterausrüstung ist selbst mitzubringen.

Wander- und Raderlebnis

Sowohl von der Gemeinde Weistrach als auch von St. Peter/Au führen idyllische Wanderwege durch Wälder und Wiesen zur Elisabethwarte auf den Plattenberg. Von Frühjahr bis Herbst prägen mächtige Obstbäume, zuerst mit der Blüte, dann mit der Frucht, ja auch noch im Winter, als knorrige Riesen das Landschaftsbild. Außerdem führen verschiedenste Mountainbike-Strecken (auch eine Kinder-Strecke) zur Warte. Natürlich kann die herrliche Gegend rund um die Warte auch mit dem e-Bike erkundet werden.

Weitere Informationen:

www.elisabethwarte.at

Quelle: Wikipedia


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