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NEUHOFEN/YBBS. Im Rahmen der „Zeitzeugen erzählen“-Reihe berichtet Rechtsanwalt Alois Zehetner im Museum Ostarrichi über das bewegte Leben seines Vaters Karl Zehetner im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

Karl Zehetner (Foto: zVg RA Dr. Alois Zehetner)
Karl Zehetner (Foto: zVg RA Dr. Alois Zehetner)

Das mehr als bewegte Leben Karl Zehetners (1915-2005) ist in jeder Hinsicht bemerkenswert. Weil er in einem Brief an die Heimat von der Hinrichtung wehrloser russischer Kriegsgefangener berichtet, gerät er in die Mühlen der NS-Justiz. Nach einem absichtlichen Sturz von einem Wehrmachts-LKW wird er nach Wien überstellt und kommt dort im Geheimen in Kontakt zum Widerstand, ständige Lebensgefahr und Haft sind die Folge. Neuhofen/Ybbs spielt darin eine zentrale Rolle. Nach Kriegsende wird die Gemeinde unter Mitwirkung Karl Zehetners zunächst zu einem Gedenkort des NS-Widerstandes, ehe dieser durch das „Ostarrichi-Jubiläum“ ersetzt wird. Ein spannender Vortragsabend zu einem unbekannten Kapitel lokaler Zeitgeschichte.

Mittwoch, 7. September, 20 Uhr
Museum Ostarrichi, Neuhofen/Ybbs
Eintritt frei - freiwillige Spende
Informationen: Tel. 07475/52700-40 oder office@ostarrichi-kulturhof.at
www.museum-ostarrichi.at

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