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STRENGBERG. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause fand in Strengberg das traditionelle Fest des Arbeitskreises Noah statt, der sich der Sozialarbeit mit Jugendlichen widmet. 

LR Ulrike Königsberger-Ludwig, Noah Geschäftsführer Herbert Siegrist (Foto: SPÖ Mostviertel/Leeb)

1983 stach das Segelschiff „Noah“ das erste Mal in See, wo Jugendliche mit ihren Betreuern ein Schuljahr lang lernen, leben und arbeiten. Seit 2007 besteht die „Arbeitsgemeinschaft Noah“, die eine Wohngruppe in Niederösterreich und sechs in Wien mit inzwischen über 80 Kindern und Jugendlichen betreut. Sechs der Kinder und etwa ein Drittel der 150 Mitarbeiter kommen aus Niederösterreich.Zu den noch immer bestehenden Wurzeln des Vereins gehört der umfunktionierte Bauernhof in Strengberg. Alljährlich wird dieser Hof auch zum Zentrum des Treffens für Freunde, Familienangehörige, aktuell betreute und ehemalige Kinder und Mitarbeiter des Sozialvereins Noah, um eine bunte Feier zu begehen. „Strengberg ist eine gute und sehr wichtige Ressource für uns. Wir brauchen diesen Ort, der eine Rückzugsmöglichkeiten für unsere Kinder darstellt und wo ein Teil der Erlebnispädagogik stattfindet“, erklären die Gründer und Leiter Petra und Herbert Siegrist.Das Besondere am Verein und seiner Arbeit ist das Schiff „Noah“, ein etwa 20 Meter langer Zweimastsegler, auf dem im Rahmen eines „Törns“ Erlebnispädagogik mit einer einzigartigen Kombination verschiedener fachlicher Behandlungen, geboten wird. Dadurch erschließen sich den Jugendlichen neue Wege. Ein Törn dauert normalerweise ein Schuljahr lang und fand in den vergangenen Jahren in der Nordsee und im Mittelmeer statt. Die wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Familien, Behörden, Ärzten und Freunden stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor dieser Erziehungshilfe dar. Auch Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) war zum Fest geladen. „Durch die Corona-Pandemie konnte in den vergangenen zwei Jahren das Schiff Noah immer nur für kurze Aktivitäten genutzt werden. Im September startet das Schiff nun endlich zu seinem 26. Törn. Die Jugendlichen und Betreuer der kommenden Ausfahrt erwarten mit Vorfreude, dass es endlich losgeht. Ich wünsche Ihnen, dass die Situation den nächsten Törn zulässt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, so die Königsberger-Ludwig.


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