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NEUHOFEN/YBBS. Die Tips-Redaktion hat einen Leserbrief von Gerald Schaider aus Neuhofen an der Ybbs zum Thema „Gechippte Haustiere“ erhalten.

 (Foto: Tips GmbH)
(Foto: Tips GmbH)

Seit Mitte Juli wird Milo, unser zutraulicher, kastrierter, schwarzer Kater vermisst. Er ist zwei Jahre alt. Da er schon mehrmals abgängig war, haben wir ihn chippen und registrieren lassen. Leider haben wir bis dato keinerlei Hinweise erhalten.

Ich möchte hiermit einen Aufruf starten, dass zugelaufene Katzen an Tierarztpraxen oder Tierschutzheime zur Überprüfung gebracht werden sollten. Der Chip ist nicht sichtbar und kann mit einem entsprechenden Lesegerät ausgelesen werden. Wichtig ist nicht nur das Chippen selbst, sondern auch die Registrierung. Tiere, die zugelaufen, verletzt oder krank sind, sollten von Findern oder Menschen, die sich um die Verbesserung der Lebensumstände der Tiere kümmern, an die genannten Institutionen gebracht werden. Hier beginnt der Prozess der Besitzer-Findung. Hier werden die Tiere einer Mikrochip-Kontrolle unterzogen. Hat das Tier einen Mikrochip und ist dieser in einer Datenbank registriert, kann sofort der Besitzer verständigt werden, dass sich sein Haustier verletzt, krank oder sonst wie eingefangen in der Ordination oder Tierschutzheim befindet. Ich gehe davon aus, dass diese Möglichkeit vielen Menschen nicht bewusst ist. Auch mir war diese Option nicht bekannt, bevor ich unsere Katzen chippen lassen habe. Nach Rücksprache mit Tierärzten lassen immer mehr Haustierbesitzer ihre Haustiere chippen oder registrieren, dennoch ist diese Vorgehensweise in der Allgemeinheit noch nicht weitgehend verbreitet. Zugelaufene Katzen fühlen sich oftmals in einer neuen Umgebung sehr schnell wohl, dennoch sollte man berücksichtigen, dass es irgendwo einen Besitzer gibt, der sein geliebtes Haustier vermisst.

Ich bin zuversichtlich, dass mit dieser Vorgehensweise das eine oder andere vermisste Tier wieder aufgefunden werden kann.

von Gerald SchaiderNeuhofen/Ybbs


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