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AMSTETTEN. Der Kulturpreis der Stadtgemeinde Amstetten wurde an Künstlerin und KIAM- Obfrau Susanne Schober verliehen.

  1 / 3   Kulturstadtrat Stefan Jandl, Susanne Schober und Bürgermeister Christian Haberhauer (Foto: Stadtgemeinde Amstetten / Öffentlichkeitsarbeit / egger-richter)

Im Zuge der Ausstellungseröffnung „surREAL KIAM girls & friends“ in der KIAM-Galerie erhielt Susanne Schober „für ihre besonderen Dienste im Bereich der Bildenden Kunst“ den Amstettner Kulturpreis, der mit 1.500 Euro dotiert ist.

„Kunst als Bestandteil des Menschseins“

Kulturpreisträgerin Schober bedankte sich in ihrer Rede bei ihrer Familie, ihren Freunden und Künstlerkollegen: „In jeder Gemeinschaft ist es wichtig, die Kunst als Bestandteil des Menschseins anzuerkennen. Danke dafür an Kulturstadtrat Stefan Jandl und die Gemeinde, die den Künstlerinnen in Amstetten Raum und Bühne geben!“

Leben & Wirken

Die gebürtige Wienerin Susanne Schober verbrachte ihre Kindheit in Spital am Semmering. Seit 1979 setzt sie sich intensiv mit Kunst auseinander und studierte bis 1996 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse für Gestaltungslehre. Seit 1987 ist sie aktiv als Ausstellerin an Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen tätig und veränderte ihren Lebensmittelpunkt 1996 von Wien nach Amstetten.

Gründungsmitglied der Kunstinitiative Amstetten (KIAM)

Als Gründungsmitglied der Kunstinitiative Amstetten (KIAM) prägt sie seit 2013 die Kulturlandschaft bis dato mit ihren gesellschaftskritischen und kreativen Auseinandersetzungen in Amstetten und der Region mit.

Seit 2021 ist sie für die künstlerische Leitung des Urban Art Festival in Amstetten zuständig und übt neben ihrer Tätigkeit als Lehrkraft für bildende Kunst an einer höheren Schule ihre Passion zur Kunst als Kuratorin und Künstlerin umfassend aus.

Darstellung sozialkritischer Themen

Die Möglichkeit, ihre Ansichten visuell fassbar zu machen, nutzt Schober für die Darstellung von sozialkritischen Themen, wie der Gleichberechtigung der Geschlechter und dem Frauenbild in der Gesellschaft. Auf ihrer bei der Vernissage ausgestellten Installation sieht man auf rosa, fast fleischfarbenem Hintergrund, übereinander gelagerte Skizzen und Linien, die unruhig in einem mehrteiligen Ganzen verschwinden „So sieht es im inneren meines Kopfes aus!“ erklärt die Künstlerin lachend.

Aktuell zu sehen

Mit der „Kunst- und Druckwerkstatt AM Bahnhof“ in Hausmening hat Susanne Schober gemeinsam mit Leopold Schoder das Kulturangebot im Raum Amstetten erweitert. Die KIAM Galerie zeigt diesmal vor allem Künstlerinnen, die die Thematik des Klimawandels interpretieren und die Grenzen zwischen Realität und dem Fantastischen verschwimmen lassen. Auch Künstler der Lebenshilfe vom Atelier MostArt in Aschbach sind mit einigen Bildern vertreten. Die Ausstellung ist noch bis 29. April in der KIAM Galerie in der Wiener Straße zu sehen.

„Große Bereicherung“

„Für den Kulturstandort Amstetten und der Region ist das Wirken und der Einsatz von Susanne Schober eine große Bereicherung. Durch ihre Erfahrungen und den sozialkritischen Auseinandersetzungen regt sie zum Nachdenken an und lässt uns tiefer in uns und die Gesellschaft blicken!“, formulierte Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP).

„Schober hat Amstetten als Kulturzentrum aufgewertet“

Kulturstadtrat Stefan Jandl (ÖVP): „Neben ihrem künstlerischen Talent weiß Susanne Schober auch, wie man netzwerkt und sich in der Szene Beziehungen mit Bestand aufbaut. Sie hat damit Amstetten als Kulturzentrum des Mostviertels enorm aufgewertet!“


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