Freiwillige Feuerwehr Weistrach zog zum 125-Jahr-Jubiläum Bilanz
WEISTRACH. Die Freiwillige Feuerwehr Weistrach feierte ihren 125. Geburtstag und zog anlässlich der Jahreshauptversammlung Bilanz.

Kommandant Abschnittsbrandinspektor Norbert Pürmayr sprach bei der Versammlung von einem „äußerst erfolgreichen“ Jahr mit 82 Einsätzen oder 50 von den Mitgliedern absolvierten Kursen. Highlight war das Jubiläum: „Uns wurde zum 125-jährigen Jubiläum im NÖ Feuerwehr und Sicherheitszentrum Tulln eine Urkunde von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreicht. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei meiner Mannschaft und unseren Vorfahren zu bedanken, die das Feuerwehrwesen prägen und sich engagieren, um den Mitmenschen zu helfen“, so Pürmayr.
Kein Waldbrand-Einsatz
Pürmayrs erster Stellvertreter Thomas Gunsch blickte als Gruppenkommandant im Sonderdienst Wald- und Flurbrandbekämpfung auf die letzte Waldbrandsaison zurück: „Zum Glück mussten wir zu keinem Einsatz ausrücken! Das Interesse an unserem Fahrzeug war dennoch sehr groß. Daher durften wir unseren Pick-Up bei einer Veranstaltung der KLAR! Klimawandel-Anpassungsmodellregion Amstetten vorstellen. Weiters waren wir zwei Tage auf Österreichs größten Feuerwehrfachmesse der 'Retter' vertreten.“
Energiebilanz im Feuerwehrhaus optimiert
Gregor Payrleitner optimierte als zweiter Stellvertreter mit seinem Team die Energiebilanz im Feuerwehrhaus. So wurden Lampen auf LED umgestellt und der Druckluftkompressor mit einem Magnetventil ausgestattet, welches bei einem Einsatz automatisch öffnet und somit die Einsatzautos bis zum Ausrücken versorgt. „Es freut mich, dass wir nach zwei Jahren unsere Energiesparmaßnahmen mit der Errichtung einer 10 kWp PV-Anlage am Dach des Katastrophenschutzlagers abschließen konnten“, so Payrleitner.
Projekte 2024
Dass den Weistracher Florianis im noch jungen Jahr nicht langweilig werden wird, zeigen die anstehenden Projekte. So gilt es, das im Jahr 2023 bestellte Hilfeleistungslöschfahrzeug 3 zu planen und Geräte anzuschaffen. „Weiters muss die mittlerweile 35 Jahre alte Tragkraftspritze ersetzt werden, was das Feuerwehrbudget zusätzlich belastet“, so Pürmayr.
„Ein großer Dank gilt der Bevölkerung, die uns bei der Haussammlung und beim Besuch unseres Festes im Zuge des Mostkirtags unterstützt hat. Ohne diese Großzügigkeit wären solche notwendigen Investitionen nicht zu stemmen“, freut sich Kommandant Pürmayr über die Solidarität in der Bevölkerung.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden